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Zitat von Rudolf Endres
Niemand ist im Besitz der alleinigen und reinen Wahrheit, weder die Funktionäre noch ihre Kritiker. Alle wollen das Beste für unseren Sport, doch nur wenige streben ein Funktionärsamt an. Wer was verändern will, muss sich zur Wahl stellen. Reich werden kann man als Verbandsfunktionär vielleicht im Fußball, aber nicht im Tischtennis. Daher sollte man bei aller (gerechtfertigten?) Kritik den ehrenamtlichen Einsatz unserer Verbandsvertreter nicht vergessen. Es ist nicht fair unsere Spitzenfunktionäre als eitele, geistig beschränkte Selbstdarsteller hinzustellen, wie es in manchen Beiträgen durchklingt.
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1. Ich war etwa 10 Jahre ehrenamtlich tätig (wenn auch auf unterster Ebene), bis zu jenem schicksalhaften Tag im Jahre 2000, als es sich im fernen Osaka zutrug ...
2. Funktionäre sind für mich wie Schiedsrichter, am besten sind die, von denen man kaum etwas mitbekommt, weil alles reibungslos und ohne großes Aufhebens funktioniert. Und genau so lief es ja auch jehrzehntelang beim Tischtennis. Kein unnötiger Aktionismus, keine einsamen Entscheidungen gegen den Willen der Basis, kein Massenfrust.
Erst als einige ganz Schlaue auf die Idee kamen, "jetzt machen wir mal alles besser", dabei aber eben das Brett sehr dicht vor der Nase platziert hatten, erst da gab es richtig Ärger.
Sicher macht jeder Fehler, aber manche lernen daraus und manche sind auch selbstkritisch genug, zu prüfen, ob das was sie tun auch richtig ist. Nach der Einführung des Medizinballs, hätte zunächst einmal beobachtet werden müssen, wie dieser sich auswirkt ( ... und Sharara sah, daß es gut war ...), ehe man weiterreformt. Aber Nein, ITTF und DTTB sind ja im Besitz der Wahrheit und wissen daher, daß 40mm, 11 Punkte, Nicht-Verdecken und 2m-Hoch-Werfen Tischtennis zu einem Boom verhelfen werden. Ich fürchte nur, daß es der Austritts-Boom sein wird.