Zitat:
Zitat von Peter Igel
Umkehrschluss:
Als Nicht-Diabetiker hättest du dich - wie jeder rational und wirtschaftlich denkende junger Mensch - anders entschieden?
|
Nein.
Nicht nur, weil man dabei als "linksdenkender" Mensch eventuell in Rechtfertigungsnöte kommen könnte und der Entsolidarisierung den Rücken stärken würde (darauf willst du hinaus

, wobei man dabei immer noch die Einflussmöglichkeiten des einzelnen beachten müsste, die nunmal sehr gering sind...) , sondern gerade auch, weil ich für mich absolut keine Vorteile sähe. Selbst wenn man hinter dieser Idee stehen würde: was bringt es mir, ein paar Jährchen Beiträge einzusparen, dafür aber später u.U. ordentlich draufzahlen zu müssen und nichteinmal "besser" versorgt zu werden (siehe aktuelle Medienberichte)...
Das durfte ich in den letzten Jahren in der Familie live miterleben.
Und nur am Rande - das willst du ja hören, wenn du so fragst

:
Ich - als ausdrücklicher Nicht-Experte (

) - hielte es durchaus zumindest für überdenkenswert, die gesetzlichen Krankenkassen zu stärken und Krankenhausprivatisierungen zu unterbinden, da ich glaube, dass man so am ehesten einen Zustand herstellen könnte, der für die Allgemeinheit positiv und befriedigend wäre.
Ganz ideologiefrei, nur logisch betrachtet.
Ein Teilelement dazu, die Finanzierungsseite der GKV zu stärken, wäre möglicherweise ein Zurückdrängen der PKV und daraus resultierend eine stärkere Einbindung auch von Gutverdienern.
Das war nun allerdings OFF-Topic.
Und ich befürchte, umsonst