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Alt 13.08.2012, 17:50
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Rieslingrübe Rieslingrübe ist offline
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Zitat:
Zitat von serxas Beitrag anzeigen

Kann jemand diesen Belag hinsichtlich Dynamik(Katapult) und Kontrolle mit dem Mark V vergleichen...Die Belaghärte scheint ja ähnlich zu sein...



Der Taiphoon Gold hat wie gehabt einen japanischen Schwamm - und der ist dem des Mark V sogar ähnlich, in Farbe, Struktur & Dynamik.

Wenn man die härtesten & schwersten TGs auswiegt, kommt man allerdings auf eine Härte von gut 48° - härter & schneller als beim Mark V oder Mark V M2, die selten über 46° liegen (gilt auch für den normalen Sriver).

Die China Oberfläche ist griffiger, die Noppenlänge des Obergummis 'normal lang' (ebenfalls wie beim Mark V oder Sriver), nicht so kurz wie bei manchen anderen (China-)Oberlagen.


Früher , in der Frischklebezeit, hab ich Sriver/Mark V/Speedy Spin/Magic Carbon etc. gespielt. Ohne Kleber und Tuner sind mir die heute auf einem Allroundholz zu langsam. Ein dicker, harter Taiphoon Gold hingegen bringt meiner Ansicht nach ohne Hilfsmittel genug Power & Elastizität mit - und kostet weniger als die Häfte.

Schwankungen in der Schwammhärte, die es auch bei nahezu allen anderen Marken gibt, fallen beim Taiphoon in der Breite gemeinhin etwas stärker aus.


Ein paar Infos dazu in dem Beitrag unten, den ich aus einem anderen Thread hier rüber geholt habe:



Zitat:

Grundsätzlich sollte man Taiphoon Gold möglichst maximalhart und in 2,2 rot auf der Vorhand spielen....


Taiphoon Gold in 2,2 rot auf der Vorhand und schwarz 2,0 auf der RH halte ich nach wie vor für eine gute, preiswerte Lösung und Alternative.

Nur passen die allerhärtesten & schwersten Exemplare nicht unbedingt auf jedes Holz optimal. Und zwar aus Gewichtsgründen:

Nachdem ich kürzlich die beiden schwersten aus über jeweils 20 roten und 20 schwarzen Belägen rausselektiert - der rote 2,2er wog ungeschnitten mit Verpackung 98 Gramm, der schwarze 2,0er 92 - und auf ein altes großflächiges Alser Holz (95 Gramm) montiert hatte, hat der Prügel zwar enorm beschleunigt - doch ein Gesamtgewicht von 202 Gramm war mir etwas zu schwer.

Deshalb habe ich nun jeweils einen etwas weicheren und leichteren (Härte so knapp 47°) Vertreter rausgesucht. Damit beträgt das Gesamtgewicht nunmehr 192 Gramm, was okay für mich ist.


Wer die Chance hat, Beläge in größerer Stückzahl vor Ort beim Händler oder Großhändler auszuwiegen, für den hier nachfolgend zur Orientierung die ungefähren Relationen zwischen Gewicht und Schwammhärte beim Taiphoon Gold für rote 2,2er und schwarze 2,0er - alle Angaben beziehen sich auf den ungeschnittenen Belag in der Originalverpackung:


.... Rot, 2,2 mm:

96 - 98 Gramm: 48 - 48,5 °

93 - 95 Gramm: 47 °

90 - 92 Gramm: 46 °


Alles unter 90 Gramm - und zehn der zwanzig ausgewogenen Roten wogen zwischen 86 und 89 - liegt in der Härte nur bei etwa 44/45°.

Bei den schwarzen 2,0ern dürften 92 Gramm knapp 48° entsprechen; 88-90 etwa 47°; darunter entsprechend weicher.


Die härtesten und naturgemäß schnellsten Taiphoon Beläge sind durchaus spielbar - nur eben nicht unbedingt auf großflächigen und schweren Hölzern. Wer jedoch ein Normalo-Schlägerblatt und ein Holz zwischen 80 und 90 Gramm verwendet, sollte sich ruhig die schwersten & flottesten 48° Brummer vor Ort rausselektieren...


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Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl)

Geändert von Rieslingrübe (13.08.2012 um 21:52 Uhr)
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