Ich habe jetzt länger darüber nachgedacht und komme immer wieder an den selben Punkt.
Nämlich zu der grundlegenden Frage, wie kampflose Spiele generell bewertet werden sollten.
Und selbst da kann ich keine eindeutige Antwort
für mich finden.
Denn ich sehe die folgenden Alternativen
a) einfach nicht in die TTR-Bewertung einfließen:
Pro: Bei verletzungsbedingtem Nichtantreten wird dem Verletzten der TTR-Wert nicht versaut

(das würde ich im Übrigen auch in der Verbandsrunde im Falle des zweiten Einzels bevorzugen)
Kontra: Gerade auf Turnieren, wenn ich z.B. gegen einen Angstgegner o.ä. gesetzt werde, habe ich die Chance meinen TTR-Wert zu retten, in dem ich eine Verletzung vorgebe und nach Hause fahre
b) die kampflosen Spiele grundsätzlich als Verloren bewerten
Pro: Keine Chance der Manipulation und/oder von Wettbewerbsverzerrungen (siehe KEM)
Kontra: Was ist,wenn ich aus einer Klasse gestrichen werde, weil keine Doppelstarts geduldet werden und ich unerwarteterweise (durch Verzögerungen o.ä.) noch in zwei Klassen im Rennen bin? Oder was ist, wenn ich mich wirklich verletze bzw. ein anderer Notfall ein Weiterspielen unmöglich macht? Grundsätzlich finde ich es in diesen Fällen auch nicht "fair", dann meinen TTR versaut zu bekommen
Ich kann mich irgendwie für keine Alternative so richtig begeistern