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AW: wenig Tempo=viel Kontrolle?! Wohl kaum...
Ich denke um den Schläger mit dem richtigen Tempo/ bester Kontrolle zu finden, Spielen einige Dinge eine Rolle:
Ein Problem ist dabei die Gewöhnung. Wenn man ein Carbon Holz gewöhnt ist, wird einem ein Allround Holz immer blöd vorkommen. Die einzige Ausnahme ist dann, wenn man das Allround Holz besonders "cool" findet, weil es zb ein altes Stiga ist.
Das Zweite, warum eine objektive Beurteilung fast unmöglich ist, ist die Erwartungshaltung: " Tenergy ist der beste Belag", "Ich brauch Carbon", usw. Man hat an jedes Material eine Erwartung und diese macht es unmöglich objektiv zu beurteilen.
Dazu kommt die Art und Weise wie man Material testet.
Meist mit den üblichen Trainingspartnern. Man kennt von ihnen jeden Schlag. Weiß schon vorher was kommt. Das führt meist dazu, dass man gut steht.
Ich denke, um das optimale Verhältnis aus Tempo und Kontrolle zu finden, sollte man sich bewußt in solche Situationen begeben, in denen man sich schwer tut z.B. nen guten Topspin zu spielen. Kurze Blocks mit Seitenschnitt, Bälle mit viel Rotation, lange Seitüberschnittaufschläge, usw. da merkt man, ob man Kontrolle hat.
Lange Blockbälle, die über Tischniveau sind, kann man mit jeder Granate geil durchziehen, einen eckeligen Stopball, der schon unter Netzhöhe ist, muß man mit einem ALC und T05 schon sehr sauber treffen, damit der Ball dann einen schönen Spinbogen macht.
Dazu kommt die Gewichtung der Schläge im Spiel. Den "Powertopspin" braucht man selten, Rückschlag, Eröffnung und Block ständig.
Mein Fazit ist, es ist schwer das optimale Tempo zu finden, da eine objektive Beurteilung fast unmöglich ist. Dazu müsste man sich zuerst an neues Material gewöhnen um dann in Videoanalysen auszuwerten, was erfolgreicher ist.
Leider macht es einem die Industrie mit ihrer geziehlten Desinformation (Marketing der neusten FKE Beläge und Kunstfaserhölzer) auch nicht einfach.
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nebula blades - ALC
Butterfly - Tenergy 05 [2.1|2.1]
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