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Alt 07.09.2012, 23:58
Benutzerbild von Stefan W.
Stefan W. Stefan W. ist offline
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AW: Donic Bluefire M2/M3

Auch wenn's so ziemlich keinen interessiert ...

Test eines M3 auf einem Donic Epox Topspeed:

Als erstes muss ich vorweg sagen das ich vom S3 komme. Aufgrund des schnellen Holzes, ich weiß untypisch bis falsch, wollte ich einen Vergleich dieser beiden Beläge. (lt. Hersteller Angaben soll der M3 schneller sein!)

Gewicht:

Was andere schon beim S2 zum M2 bemerkten, der M3 ist etwas schwerer als der S3. Der Schläger wurde bei mir dadurch aber nicht kopflastig.
(Hängt aber auch davon ab was man auf der RH spielt - bei mir Desto oder Vario Big Slam)

Äußere Eindruck:

Von der Belagfarbe her erinnert mich der Bluefire M3 stark an einem Omega 4. Natürlich meine ich nicht den Schwamm , sondern das Rot. Ich habe auch zum Vergleich beide Beläge gegen gehalten. Dabei sah man das beide recht ähnlich wirken. Der Omega 4 war ein klein wenig kräftiger.

Sound:


Wahrscheinlich für einige wenige noch interessant. Der Sound war beim S3 markanter aber auch beim M3 bekommt man dennoch eine gute Rückmeldung.

Block:

Der war m.E. genau der gleiche wie beim S2 und auch S3. War für mich kein Unterschied.

Aufschlag und Rückschlag:

Wie oben, spielte sich ähnlich bis gleich! Wer vom S2 oder S3 kommt hat keine Probleme.

Spin:

Mein Eindruck war, dass beide den gleichen Spin erzeugen. Kann nicht behaupten das einer von beiden besser war. Spielte sich gleich. (Was ich OK fand!)

Geschwindigkeit:

Da möchte ich mich noch nicht festlegen. Mein erster Eindruck war das der M3 etwas schneller und direkter war als der S3. Das kann ich erst nach weiteren Sessions beurteilen.
In Kombi mit einem "Steifen-schnellen-Speed-Holz" reicht das für den "Otto-Normal-Verbraucher", wie ich einer bin.

ARC-Effect:

Um ganz ehrlich zu sein, diesen Effect hab ich nur bei passiven Schlägen bemerkt. Bei aktiven spielte er sich ähnlich bzw. gleich zum S3.
Wie gesagt, hält man die "Keule" einfach hin merkt man richtig wie der ARC-Effect greift und der Ball macht eine Kurve nach oben.
Kann mal von Vorteil mal zum Nachteil sein.

Katapult:


Auch beim Katapult muss ich zugeben das es keine "wirklichen" Verbesserungen zu den Vorgängern gibt. Wenn überhaupt sind es Nuancen.
Ich fands OK!

Positiv im allgemeinen:

Was mir sofort gefiel war die Umstellung. Wie gesagt komme vom S3 und spielte ihn sehr offensiv. (sowohl nah am Tisch als auch aus der Halbdistanz)
Das klappte auf Anhieb und hier spielt der M3 eine sehr gute Rolle. Ich würde sogar behaupten, wenn jemanden der S2 zu hart war und der S3 zu soft ist, dann ist der M3 genau das "Mittelding".

Ebenfalls super fand ich den Belag im Schupf. Wenn ich gerne beim S3 oder S2 einen "Notball" ins Netz schupfte klappte das hier richtig gut, und sogar mit richtig Spin. (könnte sein, dass hier der ARC-Effect ebefalls zum Einsatz kommt?)

Negativ:

Probleme hatte ich etwas bei passiven Schlägen, besonders wenn ich "mei Keule" einfach nur hingehalten hab. Der ARC-Effect legt hierbei den Ball oftmals den Ball für den Gegenspieler zu hoch auf.

Fazit: (nach der ersten Woche)

Insgesamt ein guter Belag.
Leider keine wirkliche "Weiterentwicklung" zu den Acudas.
Was super insgesamt ist ... durch die verschiedenen Härtegrade und Nuancen in der Abstimmung findet jeder das was er braucht, also gelungene Erweiterung des Sortiments.
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Beste Grüße
__________________
VH: Bluestorm Z3
RH: Spinfire Soft

Geändert von Stefan W. (08.09.2012 um 00:04 Uhr)
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