Guten Morgen werte Sportskameraden,
nun gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Ich sehe die Sache sehr pragmatisch und und einfach.
Wir bewegen uns alle mehr oder weniger in den gleichen Wettkampfregeln wie auf Bundesebene bis hin zur 3.KK B.
Frage ist wie ehrlich sind wir Spieler im Wettkampf zu einander und in wie weit kennen wir die Regeln bis hin ins Detail (ich nicht).
Das können nur die Spieler beantworten die davon betroffen: sprich die bewusst Ihr Material zur Ihrem eigenen Vorteil tunen. Diese Spieler müssen es alleine in erster Linie für sich verantworten, ob Sie damit moralisch ein fairer Sportsmann sind oder nicht.
Schließlich sind es die Menschen, die sich am Folgetag im Spiegel betrachten müssen!!!!
Des Weiteren kann ich als Spieler weder herausfinden noch deklarieren im Wettkampf, ob ich gerade gegen nicht regelkonformes Material spiele.
Da muss ich meinem Vorredner Topspinmonster völlig recht geben: zu viele andere Vorzeichen verlaufen sich in Grauzonen oder in Tag täglicher "unbewußter Missachtung" der Regeln:
- Tischhöhe, linke Seite, recht Seite, Gesamthöhe
- Tischmakierungen vorhanden oder nicht
- Netzhöhe, Netzspannung, Netzdefekt...
- Absperrungen vorhanden
- Größenordnung der Platz.-Spielverhältnisse
- Zählgeräte OK?
- Aufschläge OK?
- Kante oder nicht Kante
- Hören, Sehen, Verstehen....wer weiß??
- getunte Materialien, Holz, Beläge, ITTF Zulassungen???
- etc...
Ihr seht, es ist für einen "Otto Normal Spieler" gar nicht zu bewältigen, dies alles korrekt einzuschätzen, ohne einen Offiziellen.
Aus diesem Grunde sollten wir zumindest nach meiner Auffassung so fortfahren, um: Spiel, Spaß, Fairness und Sieg zu erhalten:
1. Da wo kein Kläger da auch kein Richter.
2. Wir spielen alle in einer "Randsportart", die es nicht erlaubt kontinuierlich Offizielle zu jedem Spiel zu stellen, um solche Überwachungen aus zu führen.
3. Steht*s hoffe ich, dass wir Alle einen Ehrenkodex im Tischtennissport haben, der bewusstes Betrügen nicht möglich macht.
4. Wenn sich ein Spieler so fühlt, dass gerade in seinem Spiel von seinem Gegner betrogen wird, dann hat er das gute Recht vernünftig Protest auf dem Spielformular einzulegen. Das ist sein gutes Recht und auch wünschenswert wenn er es einlegt, um eine eventuelle Beanstandung offiziell geltend zu machen. Was daraus kommt, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben.
5. Es bedeutet nicht wenn eine Regel nicht zu kontrollieren ist, das ich selber beginne Willkür walten zu lassen (siehe Punkt 3)-das ist Falsch.
6. Mein Tipp: Mehr trainieren um gegen Material erfolgreicher spielen zu können

, auch wenn bsp. illegal frisch geklebt worden ist oder im Internet geglättete Noppen gekauft sind etc.
Fazit: Es zählt: In dem wir an das Gute im Menschen glauben!
In diesem Sinne wünsche euch Allen faire und spannende Spiele und möge der Bessere gewinnen. (achtet auf Eueren Bluthochdruck-es ist nur Freizeitgestaltung keine Arbeit)
Lieben Gruß