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AW: Alkohol im Mannschaftskampf - DTTB Regelauslegung
@MaikS: Es geht mir doch gar nicht um die Haltung einiger (wohl eher) weniger Spieler dazu! Wir hatten mal ein paar Jahre lang den Begrüßungsspruch: "Ohne Alkohol... ist auch kein Lösung!" Im Allgemeinen bin ich ein Freund des Mottos: "Wo kein Kläger, da kein Richter" So lange alles im Rahmen bleibt sind die meisten Regelungen nun mal nicht mehr als ein Stück Papier. Man geht ungeachtet der Regelungen friedlich und freundlich mitteinander um und kein Erbsenzähler steht da mit den Regln in der Hand rum und nervt mit Belehrungen.
Mir geht es um die offizielle Haltung, die mit dieser Regelauslegung nun mal bestand hat. Die finde ich bedenklich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ab der OL, da wo OSR eingesetzt werden, für die diese Regelauslegungen nun mal ein Leitfanden sein soll, sehe ich das mit dm Alkohol während des Mannschaftskampf allerdings schon ein wenig anders. Die offizielle Genehmigung Alkohol während des Spiels trinken zu dürfen halte ich für grundsätzlich verkehrt. Es passt einfach nicht zum Leitbild eines Sports, der sich ab der OL auf die Fahne geschrieben hat sich gut zu repräsentieren und aus dem Grund auch dort einige Vorschriften erlassen wurden, die sicher ebenso ungeliebt sind, weil sie bei Nichteinhaltung Strafgelder nach sich ziehen. Da ich annehme, dass du selbst in der OL spielst, weißt du sich was ich da meine. Ein OSR ist z.B. zumindest dazu angehalten auf die Trikotfarbe, die sich deutlich zu unterscheiden hat, zu achten und dafür zu sorgen, dass die Heimmannschaft notfalls die Trikots wechselt. Wenn sie das nicht tut, kostet das Geld. Dabei ist dann die Grundfarbe das entscheidende Kriterium. Die eine Mannschaft in schwarz und die andere in dunkelbalu ist eigentlich nicht zulässig. Da aber Trikots, selbst wenn sie in der Grundfarbe gleich sind, oft einwandfrei, durch andersfarbige Applikationen oder anders farbige Ärmel oder was auch immer, unterscheiden lassen, kommt es schon ab und an mal zu Diskussionen. Laut Regeln muss der OSR trotzdem auf den Trikotwechsel bestehen oder andernfalls wird ein Strafgeld fällig. Diese Regelung soll der guten Repräsentation des TT-Sports dienen. Der OSR hat die Aufgabe darauf zu achten, dass all diese kleinen Vorschriften eingehalten werden, damit die gute Repräsentation gewährleistet ist. Alkoholtrinkende Akteure sind aber nun mal ganz und gar keine gute Repräsentation für einen Sport. Ich denke, dass du das zumindest nachvollziehen kannst, wenn nicht sogar ähnlich siehst.
Das ist es was mich an dieser Auslegung stört.
...und klar, der OSR hat mit der Hausordnung erst mal gar nichts zu tun. Keine Frage. Nur halte ich es für sehr bendenklich einen OSR evtl. in die Lage zu bringen, dass z.B. in einem Spielbericht oder gar in irgendeiner Lokalzeitung steht, dass eine Heimmanschaft den OSR informiert hatte, dass laut Hausordnung der Verzehr von Alkohol nicht gestattet ist, aber ein Spieler der Gastmannschaft sich nicht mal während des Mannschaftskampf daran hält. Das Repräsentiert den Sport dann ganz sicher nicht gut. Wenn dann noch dazu kommt, dass der vielleicht anwesende Hausmeister vom Hausrecht gebraucht macht und den Spieler der Halle verweist, dann wird's gar richtig peinlich. Klar, so etwas wird zumindest nicht alle Tage vorkommen, aber ausschließen kann man das nun mal nicht. Ist ja auch ab der OL nicht so, dass sich da alle Mannschaften und Spieler uneingeschränkt lieb haben...
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