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AW: Das Ende einer Ära!
Ich finde man kann es nicht über generationen vergleichen.
Heutzutage wird mMm. sehr viel verfälscht durch die relative schwäche europas und koreas.
Tischtennis ist kein "physischer" sport, sonst wäre die karriere der genannten herren schon vor 10 jahren zuende gewesen.
"Unfitter" war sicher auch ein waldner 1989 nicht, man erinnere sich an die wm in dortmund, wo zuerst mannschaft bis 5 gewinnpunkte und dann einzel 3gewinner bis 21 gespielt wurde.
Viele der damals aktiven haben, z. T. jetzt over 50 players (appelgren), bei sicher massiv reduziertem trainingsaufwand, noch stärke zweite liga oben hoch plus (mindestens).
Auch der vergleich zum fussball/LA/Schwimmen hinkt.
Fussball hat sich spieltaktisch weiterentwickelt, so dass man im kollektiv viel gutmachen kann. Der bvb ist doch das beste beispiel wie ein top trainer aus einem recht ordentlichen team dank taktischer finesse ein hervorragendes macht. Die individualfertigkeiten manches akteurs dort halte ich für massiv überschätzt.
In der LA gibt es seit jahren sogut wie keine weltrekorde mehr, mit ausnahme des wandelnden labors aus jamaika. Dort gibt es, neben der genetischen veranlagung, halt keine trainingskontrollen und ich denke auch nicht, dass irgendein offizieller aufgrund des massiven marketingpotentials dieses herren daran interesse zeigt dort mal "zu graben".
Im schwimmen sind es fast ausschliesslich die neuen textilien. Jetzt zwar etwas verkürzt, aber mit den 80ern nicht vergleichbar.
Alle absoluten weltklasseathleten ihrer generation wären heutzutage auch spitze.
Und hörtt mir auf mit dem angeblichen effekt des fk-verbotes...
Die megavorgetunten keulen sind nicht mehr viel langsamer. Zudem sind die profis flächendeckend auf schnellere hölzer gegangen.
Und richtig, zur zeit verdeckter aufschläge hätte ein zhang nicht diese effektivität im rückschlag gehabt, dafür aber wahrscheinlich 5 direkte punkte mehr mit seinem aufschlag.
Und wer glaubt, das essentielle aspekte der trainingslehre vor 20 jahren nicht bekannt waren liegt falsch.
Die chinesen trainieren einfach härter und zielgerichteter, wie die schweden vor 25 jahren.
Interessant finde ich den ansatz der franzosen kaum mannschaftssport zu betreiben und alle zusammenzuziehen.
Als neue idee in der tt verkauft ist es nichts anderes als die chinesen machen und die schweden schon vor 25 jahren getan
DA kann dann viel härtet und besser trainiert werden.
Mache ich in der woche drei brutale einheiten am tag kann ich das meisterschaftsspiel am WE vergessen. Bringt dann eh nix.
Die chinesen ziehen ihre saison in 6 wochen durch und der rest des jahres ist protour und training.
Ein waldner, persson, gatien etc. haben zur zeit ihrer grössten erfolge auch nicht viel mannschaft gespielt.
Selbst der europapokal damals war mit ein paar k.o. runden weniger intensiv.
Und im endeffekt ist es auch immer eine frage des geldes.
In den 90ern war in charloi, levallois etc. richtig geld im spiel. Die akteure haben für wenig aufwand viel verdient.
Heute absolviert ein ttbl akteur hoher klasse soviele wettkämpfe dass er kaum zum richtigen trainieren kommt.
Als fazit halte ich für mich fest:
Es war einfach ANDERS, aber nicht besser oder schlechter.
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