Zitat:
Zitat von Javaguru
Meine Mathematik-Fähigkeiten sind ziemlich eigerostet - kannst Du ausrechnen, wie groß der Durchhang bei einem Netz rechnerisch ist bzw. sein soll?
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Relativ klein ;-). Bin jetzt zu faul das auszurechnen, aber Vorgehen wäre wohl: Näherungsweise 100 g = 981 mN Last nach unten (in dem Fall ist das Eigengewicht des Netzes relativ egal) in die (Spann-)Kraft
F in Seilrichtung umrechnen, dann den Krümmungsradius
a mit der in dem Artikel angegebenen Formel aus der Kraft berechnen und mit der Formel aus der Kettenlinie und dem Abstand
w=152,5 cm + 2*15,25 cm den Durchhang berechnen. Dabei muss natürlich noch eine Annahme über das Gewicht des Seils pro Länge gemacht werden.
An sich gings auch nur um den Punkt, dass für 0 Durchhang eine unendlich hohe Kraft notwendig ist.
Bei der Festlegung mit der 100g-Netzlehre geht es auch eher um die Spannung, gerade damit die Netzroller einigermaßen konsistent sind.
Zitat:
Zitat von Daniel G.
und um das hinzubekommen musst du schon kräftig ziehen! Habe bei den Kreismeisterschaften alle Tische mit einer Gewichtslehre nachgemessen und beim Nachspannen sind so einige Schnüre gerissen 
Vielleicht kannst du dir jetzt vorstellen unter was für einer Spannung das Netz stehen muss 
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Ging mir auch schon so. Das liegt aber eher daran, dass die Schnüre teilweise sehr unelastisch sind. Bei einer fast undehnbaren Schnur entspricht ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Kügelchen/Einhangpositionen halt gleich einem relativ hohen Unterschied in der Kraft und irgendwann reißen die halt ... bei einer elastischeren Schnur hatte ich bislang damit noch nie Probleme.