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Zitat von NicheHo
In den Regeln steht irgendwie, daß geringe Abweichungen am Belag erlaubt sind "sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern".
Wenn der Sriver schon fast ein Anti ist, ist die Abweichung natürlich entscheidend.
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Die angesprochene Regelstelle ist ITTR A 4.7:
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Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführensind, können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaft der Oberfläche nicht entscheidend verändern.
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Im beschriebenen Fall lässt sich der Belag wohl nicht durch ITTR A4.7 verbieten. So lange auch gegen die anderen Regel nicht verstoßen wird,
bleibt der Belag zulässig, egal ob er nun immer noch griffig oder schon gleichmäßig abgespielt ist.
Mit A4.7 kann ein Belag verboten werden, der in der Mitte glatt und am Rand griffig ist - dies wäre wohl eine entscheidende Änderung der Eigenschaften des Belages. Aber solange der gleiche Belag über die gesamte Schlägerfläche seine Spieleigenschaften (und evtl. seine Farbe) gleichmäßig verändern, so bleibt er zulässig.
Nicht ohne Grund muss man ja dem Gegner gestatten, den Schläger vor dem Spiel zu untersuchen (nicht nur anzuschauen!)