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Zitat von Prinzessin81
der andere beliebige Berater sollte natürlich vorher benannt werden bzw durch seine Handlungen (beraten vor dem Spiel(in den Pausen) als solcher erkannt werden. Sonst kann ja jeder X-belibige Zuschauer vorbei laufen und plötzlich ein Timeout nehmen, das dann ja weg wäre weil ja Spieler/Paar und Berater/Kapitän als Einheit gelten.
Überstimmen würde ich nicht sagen, da der Berater ja nicht dagegen sprechen darf, wenn der Spieler nen Timeout nimmt.
Fazit. Egal wer von der "Einheit" das Timeout nimmt es ist dann weg, auch wenn der Spieler es dann ablehnt zu unterbrechen bzw der Berater ihn nicht berät oder abwinkt.
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Tut mir leid Prinzessin, aber da liegst du falsch. Rein vom logischen Denken her würde ich wohl auch auf dein Fazit kommen.
Allerdings gilt folgende Auslegung (so habe ich es gelernt):
Im
Individualwettbewerb hat der
Spieler die endgültige Entscheidung, ob Time-Out genommen werden soll oder nicht. Also der benannte Betreuer (nen anderen gibts ja im Individualwettbewerb auch nicht) kann beliebig oft "Time-Out" verlangen, solange sein Spieler dies ablehnt, ist das Time-Out nicht genommen.
Im
Mannschaftskampf hingegen hat der
benannte Betreuer die endgültige Entscheidung. Wie von (O)SR zitiert gibt es ja die Ergänzung im DTTB, dass der Betreuer das Time-Out nehmen darf. Aus diesem Grund muss der SR auch in Mannschaftskämpfen vor dem Spiel jeweils nach dem benannten Betreuer fragen. Nur dieser (und kein anderer Betreuer) kann das T-O nehmen (damit verhindert man das "Zuschauer-TimeOut").
Wenn dieser Betreuer das Time-Out verlangt, ist es genommen. Der Spieler kann es zwar ablehnen und direkt weiterspielen, dann ist es aber verwirkt (es wurde dann eben als ein Time-Out von 0 Sekunden länge genommen).
Die Begründung dazu ist folgende: Im Individualwettbewerb spielt der Spieler nur für sich, also hat er die Entscheidung, wann T-O und wann nicht. Im Mannschaftskampf spielt der einzelne Spieler für die Mannschaft, daher hat der Mannschafts-Kapitän (bzw. der Betreuer) die Entscheidung was in der Situation am besten für die Mannschaft ist.