Eine entscheidende Frage ist sicher auch, wer das Holz auf welcher spielerischen Ebene einsetzten will. Bei den Topleuten (und auch schon deutlich darunter) funktioniert nix mehr ohne diverse Kunstfasern, die das Brett steif, gradlinig-schnell und oft recht gefühllos machen. Ich frage mich immer, wie man diese Glasscherben spielen kann - muss wohl so sein, dass diese Spieler über entsprechend bessere Technik verfügen.
Meine Testerei hat vor ca. 1.5 Jahren begonnen und habe in dieser Zeit zwei Dinge für mich gelernt: 1. Der Preis eines Holzes ist unerheblich. Er ist kein Indikator für die Qualität und schon gar nicht dafür, ob ich das Produkt mag. 2. Ich spiele im OFF-Bereich - weder drunter noch drüber. Langsamere Hölzer verlangen mir zu viel Arbeit ab, um Dynamik in den Ball zu bekommen, schnellere kann ich oft kaum noch kontrollieren. Dafür bräuchte man eine Beinarbeit, die ich (in der benötigten Form) nicht mein Eigen nenne *gg*.
Und die Werbebezeichnungen der Hersteller sind fast immer unbrauchbar...