Ich find solch kuriose Regelauslegungen aus dem Alltag der untern 5-8 Klassen ja auch ganz lustig, aber wesentlich kurioser finde ich die Regelauslegungen der eigentlichen Profis.
Siehe einen absichtlicher Schlägerwurf mit Wucht gegen die Wand, der laut DTTB-Regelauslegung nicht als absichtliche Schlägerzerstörung gewertet werden soll.
Siehe Reibetest bei arschglatten Noppen, den sich nur wenige (O)SR zutrauen. TT wird zwar mit 'nen Ball gespielt, aber ein Reibetest mit dem Ball mit dem auch gespielt wird, soll nicht Aussagekräftig genug sein. Es ist zwar dann der Ball der mit dem Schläger gespielt wird und jeder weiß dass kein Messwert der Welt besser aufzeigt was passiert wenn man mit einer arschglatten Noppe den Ball spielt, als der Reibetest, aber da macht man sich lieber in die Hose, als das mal ganz klar zum Ausdruck zu bringen.
Ebenso kurios sind Proteste nach gelben Karten. Die Tage erst in Liverpool gesehen. Ein Spieler erhält die gelbe Karte, weil er nicht schnell genug zum Tisch nach dem: "Time aufruf" zurückgekehrt ist. Unzulässige Spielverzögerung - klar, kann man den Regeln nach geben. Nur dann folgte eine locker dreiminütige Diskussion mit dem SR bzw mit dem dazukommenden OSR. Bullshit, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Gelb wegen Spielverzögerung geben, aber dann eine dreiminütige Spielverzögerung wegen einer blöden Diskussion darum, die sowieso zu keinem anderen Ergebnis führen kann, in Kauf nehmen.
Da finde ich eine kleine Diskussion auf Kreis- bzw Bezirks- bzw- Verbandsebene, die sich wegen Unwissenheit ergibt echt harmlos. Ein schönes Beispel war da der Fall von "Abwehrer", der auf sein Recht auf Rückschlag d klein beigab, obwohl er im Recht, aber so geistesgegenwertig war, dass er das zu einer kleinen Wette um eine Kiste Bier nutzte