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Alt 05.10.2012, 16:38
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: DTTB übt Kritik am DOSB und der Verteilung der Fördergelder

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Ohne Vorbilder geht auf Dauer nichts.
Pauschal ist das für den Breitensport Tischtennis aus meiner Sicht auch nicht ganz unzweifelhaft. Schau ich mich mal so in meinem kleinen Dunstkreis um, ist z.B. auffällig, dass Kinder von Tischtennisspielern häufiger andere Sportarten betreiben als dass sie es ihren Vätern oder Müttern gleichtun. An mangelnden Vorbildern im Kleinen (Eltern) und im Großen (allen voran Timo Boll) mangelt es ja eigentlich nicht.

Woran liegt es also, dass Tischtennis nicht zu den Sportarten zählt, die viele Kinder begeistert? Mit der Förderung des Spitzensports und der leistungsorientierten Nachwuchsförderung löst man dieses Problem sicher nicht. Das lösen aus meiner Sicht nur die Vereine an der Basis. Dort sind es die positiv "Verrückten", die 'ne Menge Zeit opfern um ein anständiges Training bieten zu können und zusätlich versuchen jedes Kind was fleißig trainiert in eine Mannschaft zu integrieren. Sich darum kümmern, dass sie zu den Spielen hinkommen und dort auch fachlich anständig betreut werden.

Was tut der DTTB für diese Vereine? Ich sach mal frech nix. Nicht mal Trainerausbildungen werden kostenlos angeboten. Kleine Vereine werden eigentlich nur zur Kasse gebeten.

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Natürlich gibt es Funktionäre, die hin und wieder überziehen. Dennoch ist eine pauschale Funktionärsschelte nicht angebracht. Man ist froh über jeden, der sich wählen lässt. Deren Arbeit wird als selbstverständlich hingenommen. Und die Frechheiten bekommen sie gratis obendrauf.
Gilt aus meiner Sicht für alle Funktionäre auf Verbandsebene und darunter. Die Ebene des DTTB ist mir zu undurchsichtig.
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