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AW: Wie nehme ich leere Aufschläge am besten an
Ja, das stimmt natürlich, dass auf die ganz leeren und kurzen AS, die auch gerade nur so übers Netz dotzen, der Flip wirklich schwieriger ist. Das sind auch wirklich gute AS und sie sind nicht leicht. Ich kann die gar nicht.
Im letzten Spiel hatten wir im Eingangsdoppel einen Doppelgegner, der auf der VH Textilnoppe spielte, BTY Orthodox oder sowas. Der hat damit sehr kurz, flach und schnittlos aufgeschlagen. Mein Doppelpartner hat die rübergelöffelt und bei mir waren dann nur noch Hinhaltereflexe gefragt, weil es halt gerummst hat. Im zweiten Satz hab ich die der Reihe nach mit dem Flip krachend versenkt, das war schon fast prollig, aber es war geil, haha.
Dass du gerne Rotation mitgibst, weil der Ball sich dann schneller senkt, ist ja auch völlig richtig. Korrigiert mich, aber auch der harte Flip bis Flipschuss hat IMHO ganz gut Spin intus, jedenfalls bei mir. Mir geht's da wie fbrams, seit ich den Blit'z auf dem T-7 spiele, geht der harte Flip sowas von gut bei mir. Aber genau deshalb schrieb ich, dass man recht entschlossen und mutig an den Ball gehen muss (und ich stimme hier ausdrücklich fbrams zu, dass hier sehr viel Bewegung aus dem HG kommen muss, denn man muss unbedingt mit der Bewegung fertig werden, bevor der Ball wieder weg ist), damit man den Ball ordentlich ins Gummi gräbt und dann mit der leichten Aufwärtsbewegung und gleichzeitigem starkem Schließen und anschließendem nach-vorne-wischen den eingegrabenen Ball mit-(hoch!)-nimmt, mit Spin und Tempo versieht und freigibt.
Ich glaube wirklich, dass man den Ball mit einem guten Flip nochmal (am Belag) ein paar mm in die Höhe hebt, bevor er sich dann mit Bogen senkt und einschlägt. Geht halt oft schnell.
Die Macht im Norden macht einen guten Vorschlag, wie ich finde. Die RH-Banane eigne ich mir gerade erst an, aber wenn man die ebenfalls mutig und mit der richtigen Beinarbeit angeht, ist die ja so erstaunlich sicher, das ist echt verblüffend. Insbesondere, weil sie im Wechselpunktbereich so besonders effektiv zu spielen ist, muss man dafür auch gar nicht so sehr weit im Tisch stehen.
Hier bekommt man ja meist Bogen ohne Ende zustande, der wäre dann auch eher mein Tip für die halblangen mittig/WP platzierten AS. Aber da forsche ich selbst noch etwas.
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Tibhar Aurus/Avalox J-Power/Andro Hexer Duro
Geändert von Bow (12.10.2012 um 21:26 Uhr)
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