Ich kann auch nicht mit jedem Belag genau gleich gut spielen. Wenn es aber nur "Nuancen" sind kann ich definitv gleich gut spielen. hab zb vom Hexer Plus auf den baracuda bigslam gewechset. Oder vom t05 auf den vega pro. vom vga pro auf den aurus, vom aurus auf hexer hd. Klar das sind alles unterschiedliche Beläge. Die Grundart ist aber gleich. Man merkt auch Unterschiede im jeweiligen Verhalten( Spin, Abspring, Katapult) Aber das macht sich auf die tatsächliche Leistung im Spiel nach kurzer Eingewöhnung kaum bemerkbar. Ich nehm dann immer den der mir vom Gefühl am meisten zusagt oder grad im Angebot ist.
Mein Spiel hat sich in der letzten Zeit/Jahren und Monaten deutlich gewandelt.
früher fast nur Block und Konter( richtig krasses Frauentischtennis) dann sehr vh orientiert topspin. rh weiterhin frauentischtennis. dann das ganze mit kn auf der rh. dann hat es mich genervt so wahnsinnig viel laufen zu müssen. hab dann rh topspin geübt. konnte dann beidseitig topspin aus der halbdistanz spielen. aufschlag, besonders rüsckschlag war schon immer sehr schlecht. je länger der ballwechsel war desto besser für mich. dann knieprobleme bekommen. laufen ist kaum noch drin. dann fast nur aufschlag/rückschlag trainiert und probiert den zweiten ball hart zu ziehen und das spiel tendentiell auf die rh verlagert. blocken kann ich natürlich immer noch relativ gut.
Muss dazu aber sagen, dass die meisten mit denen ich in der Jugend gespielt habe jetzt deutlich höher spielen( landesliga-Oberliga) Ich hab aber mit 16 ein halbes Jahr aufgehört. Dann zwischen 18 und 20 auch insgesamt ein Jahr pausiert wegen Verletzungen und nie wieder ordentlich trainiert. Erst vor ca einem Jahr hab ich wieder angefangen Systemtraining zu machen und auch im Training ernster zu spielen und tatsächlich Spaß am Tischtennis wieder gefunden. Ich hab da unheimlich viel Potential verschenkt.
Aber das zeigt auch es hängt wenig mit dem Spielsystem zusammen

Ein Holzwechsel hat bei mir immer den größeren Effekt gehabt als ein Belagwechsel.