Hier zur Erinnerung die Vorgänge und Erklärungen nach dem ETTU-Finale:
Doch der künftig für Ochsenhausen spielende Hongkong-Chinese im Würzburger Dress erwischte den besseren Start, gewann den ersten Satz mit 11:6 und führte im zweiten Durchgang mit 6:2, als der Schiedsrichter einen Fehlaufschlag bei Leung zum 6:3 sah. Würzburgs Spitzenspieler und die komplette Bank der Gäste war darüber so erbost, dass Leung danach völlig den Faden und schließlich den Satz mit 8:11 verlor. Weil dadurch die Entscheidung zu Gunsten von Düsseldorf gefallen war, gab Würzburg die folgenden Sätze und auch das ausstehende Duell von Tan Ruiwu gegen Mizutani kampflos ab.
Auch der Siegerehrung blieb die Mannscahft von Müller Würzburger Hofbräu fern. Spieler, Trainer und Manager erregten sich über die Schiedsrichterentscheidung und das Verhalten der Düsseldorfer, die Leungs Aufschläge ständig reklamiert hatten. Trainer Tibor Rozsnyoi klagte, dass in Folge der ständigen Einflussnahme der Borussia-Spieler und -Verantwortlichen die Schiedsrichter schießlich alle strittigen Entscheidungen gegen Würzburg gefällt hätten. "Ich bin nun schon seit 16 Jahren Trainer in der Bundesliga, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Man musste den Eindruck bekommen: Wir durften nicht gewinnen."

07.05.2007 20:05