Noch enger zusammengerückt ist nach diesem Wochenende die Tabellenspitze. Anders als in die letzten Jahren, als 1 oder 2 Mannschaften schon relativ frühzeitig als Meisterschaftsaspiranten feststanden, sind es in dieser Saison derzeit fünf Mannschaften die vorne eng beiander sind. Momentan hat Korbach als einzige verlustpunktfrei verbliebene Mannschaft die besten Aussichten, aber die Kontrahenten aus Marburg, Bottenhorn, Gönnern und Kirchhain liegen derzeit auch noch aussichtsreich. Hier werden die nächsten Spiele mehr Klarheit bringen.
Gönnern - Stadtallendorf 9:5: Nicht erst seit der Rückkehr von Torten Märte ist auch Gönnern ein ernst zu nehmender Titelaspirant. Dies musste an diesem Wochenende auch Stadtallendorf erfahren. Allerdings musste Gönnern für diesen Erfolg über 3 Stunden hart kämpfen und benötigte dafür auch drei knappe 5-Satz-Erfolg.
Ernsthausen - Bottenhorn 0:9: Lediglich das Doppel Sack/Secer und Karsten Schneider mussten in ihren Spielen in den Schlusssatz, ansonsten war die Begegnung eine klare Angelgenheit. Die Gastfreundschaft von Ernsthausen kosteten die Bottenhorner im Anschluss nicht so ausgiebig aus, in Anbetracht der Begegnung am Samstag gegen uns.
VFL Marburg - Niederweimar 9:2: Klare Sache im Ortsderby für die Kernstädter, die lediglich die Ehrenpunkte durch Bier/Waldhardt und Adams überliessen. Damit hat sich Marburg an der Spitze festgesetzt.
Bottenhorn - Burgholz-Kirchhain 9:5: Es war schon ein tolles Spiel in dem wir den Favoriten mit unserem Blitzstart in den Doppeln schon einen gehörigen Schrecken versetzen konnten. Wenn dann im vorderen Paarkreuz der 4. Punkte gekommen wäre - bei 9:9 im 5. war Claudio gegen Marco Sack ja davon nicht weit entfernt - sowie die dann folgenden beiden Punkte von Christian und Mario in der Mitte, hätten wir 6:1 in Führung gelegen. Und dann wäre Bottenhorn auch nicht mehr zurückgekommen - behaupte ich einfach mal und dies wurde gestern im Anschluss von Bottenhorner Seite auch nicht bestritten. So entwickelte sich das Spiel aber deutlich anders und dank der schon erwähnten Stärke in PK 1 und 3 konnten die Gastgeber das Spiel noch drehen. Aber mit einem Tag Abstand lässt sich sagen, dass es ein prima Abend war mit einem tollen Spiel vor großer Zuschauerkulisse und einer im Anschluss sehr sangesfreudigen Heimmannschaft eine Etage tiefer. Besonders Martin Henzel zeigte ungeahnte Qualitäten und intonierte ständig was von Bottenhorn, die mit dem Hammer da waren!?