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AW: 2 Phasen Aufschlag Erklärung+Technik
Ich verstehe schon wie Du das meinst, Dein Beispiel von Timo ist jedoch falsch.
Eine Aufschlagbewegung auszuführen die möglichst identisch aussieht, während man den Ball einmal in der 1. Phase (zum Körper hin) und ein anderes Mal in der 2. Phase (vom Körper weg) trifft, ist das theoretische Ziel. In die Praxis läßt sich das nur sehr schwer umsetzen. Timo spielt in Deinem Beispiel also jeweils einen klassischen 2-Phasen-Aufschlag, auch Pendel-Aufschlag genannt.
(Eine gewisse sprachliche Verwirrung entsteht in der TT-Terminologie auf Grund der Internationalität, also der vielen verschiedenen Sprachen in denen über TT gesprochen wird. Da kommt vermutlich das von Dir verwendete „pendulum“ her.)
Ein Denkfehler liegt vor allem in der Verwendung des Wortes „Phase“, welches Du für die Erzeugung der unterschiedlichen Rotationsmöglichkeiten während der halbkreisförmigen Schlagausführung verwendest.
Natürlich kann man einen Aufschlag auf diese Weise in solche oder andere Phasen aufteilen, das ist Dein gutes Recht, für Dich persönlich, jedoch eben nicht die übliche Verwendung dieses Begriffes. Der Begriff 2-Phasen-Aufschlag meint in der „Tischtennissprache“ tatsächlich die zwei Phasen der Pendelbewegungen „hin zum Körper und wieder zurück“.
Nur so macht zum Beispiel auch der Hinweis Sinn, daß man etwa einen schnittarmen Ball einspielen kann, wenn der Balltreffpunkt während dem Umkehrpunkt (von der einen in die zweite Phase) stattfindet.
Der Fragesteller möchte mit Sicherheit nicht einfach eine persönliche Interpretation des Begriffes, sondern er möchte wissen, was man im TT meint, wenn man 2-Phasen-Aufschlag sagt und Du wirst Ihn unter Umständen mit Deiner persönlichen Meinung verwirren.
Geändert von Krähe (27.10.2012 um 19:10 Uhr)
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