@tripplem [leicht ins offtopic driftend]:
Zitat:
Zitat von tripplem
"Lex specialis derogat legi generali" kann nicht auf Tischtennisregeln angewendet werden,
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Entschuldigung, alleine schon durch gesunden Menschenverstand kann man so argumentieren wie ich oben, da ist es völlig nebensächlich, ob das nun formal eine juristische Technik ist. Und wieso sollte das für die Rechtswissenschaft exklusiv sein und für Tischtennisregeln streng ausgeschlossen?
Was meinst du, was ein Philosoph dir erzählt, wenn du ihm auferlegst, er dürfe den Begriff "teleologisch" nicht mehr verwenden, da dies ein juristischer Terminus sei?
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noch das Tischtennisregeln mit Rechtssätzen vergleichbar sind, auch wenn es Schnittmengen geben mag (Systematik). Nichtsdestotrotz halte ich die juristische Methode des Argumentierens, für auf Tischtennisregeln unanwendbar.
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Wieso? Die sind absolut anwendbar. Gibt auch zahlreiche Urteile von Tischtennissportgerichten, die diese Methoden in ihren Urteilen ausdrücklich anwenden, um zu einer Entscheidung zu kommen. (Bei Interesse: Auf den Seiten des PTTV und des BTTV kannst du zahllose Urteile nachlesen, der WTTV und der TTVR bieten auch einige an.)
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Ich erinnere mich besonders gerne an eine Diskussion über Nötigung in diesem Forum. Es wurde von einigen Nutzern als Nötigung betrachtet, dass der Schiedsrichter auf die Einhaltung der Regeln bestand.
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Ich verstehe jetzt nicht, inwiefern dieses Beispiel etwas mit deiner vorigen Argumentation zu tun haben soll. Daß Nötigung im dortigen Beispiel völliger Quatsch ist, heißt doch nicht, das Tischtennis ein geschlossenes System darstellt.
Achja: Nichtsdestotrotz ist Pinguins Argumentation latürnich noch viel besser als meine.
Richard