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Alt 08.11.2012, 18:19
Werner2001 Werner2001 ist offline
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Hinweis auf die Stärke der jungen russischen Tischtennisspielerinnen Jahrgang 2001

Die Cadet Open in der Slovakei am Wochenende war für viele junge Tischtennisspielerinnen
der erste Prüfstein, wo man von der Spielstärke international bei den U15 Schülerinnen
steht. Dies galt auch für Sarah Mantz (JG 2000) und Natalia Mozler (JG 2001) [bekannt unter
dem Namen Labus].
Neben dem Sieg von Julia Kaim (JG 1998) und dem 3. Platz von Jennie Wolf (JG 1999) konnten
auch die jungen Wilden mit dem Erreichen des Hauptfeldes (Mantz) und der Runde der Letzten
32 (Mozler) sehr zufrieden sein.

In diesem Artikel will ich aber auf ein Phänomen im russischen Tischtennissport hinweisen.

Ein Knaller war in diesem Jahr schon dass die russischen Tischtennisspielerinnen bei den
Euro Mini Camps JG 2001 die Plätze 1 (Kolish), 2 (Kazantseva) und 3 (Rub) belegten, aufgrund
der Geburtstagsangabe habe ich jetzt herausbekommen dass Maria Taylakova ebenfalls JG 2001
ist und dieses Mädchen wurde dieses Jahr bei JG 2000 Euro Mini Camps ebenfalls Dritte!
Wir haben hier also ein ganz starkes Quartett.
Natalia Labus als Vergleichsmaßstab. Sie ist in ihrem Jahrgang 2001 mit Abstand beste
Schülerin 165 Punkte vor der Zweitbesten (Frieda Scherber 1520 Punkte). Auch ist sie
augenblicklich 11 Punkte besser eingestuft als die beste Deutsche des JG 2000 Sarah Mantz.
Trotzdem hat Natalia Molzer (Labus) am 25.08.20012 bei den Euro Mini Champs gegen
Kristina Kazantseva 6:11 8:11 7:11 vorloren.
Bei den Slovak Cadet Open am 4. November hat sie gegen Elina Rub 6:11 13:11 4:11 8:11
verloren es ist sehr wahrscheinlich dass zur Zeit alle 4 Russinnen etwas stärker als Mozler
sind. So hat Anastasia Kolish am Sonntag die an Nummer 2 gesetzte Oceane Guisnel besiegt.
Und Rub wurde erst von der Siegerin Julia Kaim und Maria Taylakova von der Zweitplatzierten
Eline Loyen gestoppt.
Die beiliegende Grafik zeigt, geordnet nach dem Geburtstag die Platzierungen der deutschen
Spielerinnen (blau) und der Russinnen (gelb) die darüber hinaus noch 3 Teilnehmerinnen vom
JG 1998 hatten (Es fehlt JG 1997 und JG 1998 in der Grafik).

Es wird somit in den nächsten Jahren spannend bleiben ob Natalia Mozler die noch vorhandene
Lücke zu den Russinnen schließen kann.
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