@felix:
zu 'topsportler-meinungen sind nicht relevant':
Warum ist für dich die meinung der topsportler uninteressant? glaubst du, tt ist nur bis zur Regionalliga wichtig? also deine meinung überrascht mich. Wir sind doch die vorbilder der jungen (oder älteren, motivierten) spielern. ohne uns topspielern gibts nur mehr hobby-pingpong, dass man im strandbad aufn betontisch spielt.
und denen ist es sicher schnurtzegal ob sie nen 38er ball nicht treffen, oder nen 40er. wir machen mit unseren leistungen werbung für unseren sport, und motivieren die unteren klassen.
ich denke mal, dass du in diesem unteren klassen-bereich selber aktiv bist...
zur aufschlagregel:
ich nehme mal an, dass du probleme bei der serviceannahme hast..., richtig?
glaubst du, das spiel wird mit einem "einwurfservice" besser, oder attraktiver für neulinge und zuschauer? ich denke mal, dass es da nur einen sehr schmalen grad gibt zwischen "vorteil beim eigenen service" und "nachteil b.e.s". d.h. ich will nicht erleben, dass das eigene service zum nachteil wird.
ausserdem muss ich schon mal sagen, dass es eigentlich keinen topspieler gibt, der nur vom service lebt. jeder spieler hat seine stärken und schwächen. ein gutes beispiel dafür ist der franzose eloi. sein (regelkonformes!) service ist extrem schwer zu lesen, nicht nur ich mache viele annahmefehler. trotzdem ist er nicht mal unter den top15 der welt. soll heissen: ein absolutes top-service allein ist zu wenig.
das argument mit den zuschauern ist auch zweischneidig. diejenigen, die das tt 'verstehen' wissen ja warum der eine den punkt oder den fehler gemacht hat. die, die es nicht verstehen, werden wohl jemanden fragen, der sich mit diesem sport auskennt. wenn nicht, dann werden sie immer noch von der 'matchspannung' mitgerissen, oder sie bleiben besser gleich zuhause. so ein 'biersauf'-publikum wie in manch anderen sportarten brauch ich wirklich net.
zur satzregel:
wenn wir auf 11 spielen, womöglich mit nen anderen aufschlagrhythmus, dann ist das nicht mehr tt. für mich zumindest nicht. warum? weil sich ein richtig gutes match (auf hohem level) ENTWICKELN muss!!! d.h. ich beginne mit taktik a. gegner kontert mit antwort x. ich wechsle (wenn nötig) auf taktik b. gegner passt sich wieder an, spielt variante y,...usw. bis 11 geht sich da nix aus. das spiel ist noch in der aufbauphase, und schon ists aus. was soll das bringen?
ausserdem gibts noch keinen vernünftigen vorschlag bezüglich des aufschlagwechselintervals, besonders fürs doppel. gibts vorschläge???
ich denke mir, wir haben derzeit eindeutige regeln.
das mit dem 40mm-ball können wir eh nimmer rückgängig machen, bzw. wird eigentlich immer unwichtiger, je mehr ich (auch mit bällen schlechter qualität) trainiere. die aufschläge sind eigentlich nur ein problem, wenn unfaire sportler (gibts auch, leider...) sie gezielt einsetzen. da nochmal der aufruf an alle unparteiischen.
ein bischen klingt dein beitrag nach 'ändern wir den sport, weil ich damit nicht zurechtkomme', und so weit sollte es ja nun wirklich nicht kommen.
wenn ich dich falsch verstanden habe, so tuts mir leid-
irren ist menschlich