Zitat:
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Zitat von Cheftrainer
Das stimmt so nicht.
Das von mir beschriebene Wettkampfverhalten ist aber ein wichtiges Kriterium.
Natürlich wird im Kader auch die Entwicklungsfähigkeit (koordinativen Fähigkeiten) als auch der technische Entwicklungsstand beobachtet, der Wille ist ein weiteres ganz entscheidendes Kriterium.
Meiner Meinung nach wird das Wettkampfverhalten zu sehr auf solche "lauten" Kämpfertypen gesteuert, aber dies habe ich nie als wichtigstes oder gar einziges Kriterium bezeichnet.
Ich denke, das Wettkampfverhalten sollte gar nicht so sehr trainiert oder besser gesagt "umerzogen" werden.
Verschiedenen Sachen sind wichtig, wie beispielsweise negative Emotionen zu kontrollieren, Pausen einzubauen usw. Aber wenn ein Spieler von seiner "Natur" her einfach eher "ein Ruhiger" ist, dann sollte man ihn nicht "umerziehen". Aber wer weiss, vielleicht liege ich ja falsch und ein "anerzogener" Kämpfer hat deutlich mehr Erfolge als "ein Ruhiger", der seine Gefühle nicht zeigt (ala "Pokerface" Waldner). Ich kann es jedenfalls nicht mit Sicherheit ausschließen.
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Sehr guter Beitrag, vor allem das mit dem "Ruhigen". Ich würde auch eher sagen, den Ruhigen Ruhigen sein und ihn seine Art leben zu lassen, anstatt ihm unnötige Emotionen einzubläuen. Und dass ausgerechnet ein Pokerface wie Waldner der wohl beste Tischtennisspieler aller Zeiten ist, sagt eigentlich schon alles.
Gruß,
Jancsi