Von 'Nachfolger' kann man bei den Apollos II und III nicht reden - die Versionen laufen komplett parallel und unterscheiden sich teilweise im OG/Schwamm.
Der Ier ist der 'Klassiker', klebrig und relativ undynamisch. Der IIer ist mit anderem Schwamm und der dynamischste der Apollos. Der IIIer ist im Prinzip ein Ier mit nicht so klebrigem Obergummi.
Bei den Schwaemmen der Apollos ist der Unterschied in den Haertegraden marginal - der Sound ist minimal weicher als der Hard, aber es sind definitiv nicht die Welten, die einem die Haertegrade (29 vs. 39) suggerieren. Medium und Soft sind irgendwo dazwischen. Auf meinen Ersatzhoelzern habe ich einen Ier Sound und einen Ier Hard kleben - wenn ich nicht explizit draufkucke, weiss ich nicht, welchen ich gerade spiele.
Wenn der Apollo nicht ordentlich geklebt ist (hier gehen
alle Kleber - Latex-Kleber, VOC-Kleber und Wasser-basierter Kleber), kann er natuerlich noch langsamer sein, als er es im Vergleich zu Calibra/Boost/... sowieso schon ist. Zudem muessen die Apollos im Training 6-8h
eingepruegelt werden, bis sie richtig
da sind. Dann wird auch die Dynamik besser, reisst aber natuerlich immer noch keine Baeume aus.
Zur Geschwindigkeit/Spinerzeugung:
Um das Potential des Apollos (und anderer moderner Chinesen) voll zu entfalten, muss man die Schlagtechnik anpassen. Sie benoetigen einen direkten, harten Ballkontakt und einen schnellen Armzug, dann entwickeln sie Spin und Geschwindigkeit.
Mit einer 'europaeischen' tangentialen Technik wird das weder mit Geschwindigkeit, noch mit Spin etwas.