Zitat:
Zitat von Felix Lingenau
Das ist Fakt!
Per Definition ist nur Talent, wer sowohl Willen als auch Möglichkeiten zu viel Training hat. Hinzu kommen die weiteren Komponenten, die auch im umgangssprachlichen Sinne mitschwingen.
Ein Talent im leistungssportlichen Sinne ist ein Kind noch nicht einmal wenn es in allen Bereichen exzellente Voraussetzungen hat, aber keine Möglichkeit (z.B. fahrtechnisch) zum Training zu kommen. Sprich selbst das Umfeld wie zum Beispiel Eltern spielen in den Talentbegriff hinein.
Wer nicht trainiert ist definitiv kein Talent!
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Wo hast Du denn diese Definition her? ist das die Huder Definition? Ich dachte immer Talent kommt aus dem lateinischen: talentum, und heißt soviel wie Begabung.
Talent
1.
antike Gewichts- und Rechnungseinheit
2.
angeborene Fähigkeit, Begabung
♦
aus
lat.
talentum „Talent“ (als Gewichtseinheit), aus
griech.
talanton „Waage, Waagschale; das Gewogene, Talent“; Luther übersetzt in Matthäus 25,15 „Talent“ mit „Zentner“, in Lukas 19,13 mit „Pfund“, von daher entwickelten sich die Redensarten vom „anvertrauten Pfund“ und „mit seinem Pfunde wuchern“; im Lauf der Zeit wurde dann mit „Pfund“ nicht mehr nur „anvertrautes Geld“, sondern auch „verliehene Tüchtigkeit, Begabung“ bezeichnet
In diesem Fall wird Talent sehr wohl als gegebene Gabe definiert und nicht als eine Person, die alle äußeren Voraussetzungen mitbringt.
Selbst die sportliche Definition Talent:
„Als (sportliches Talent kann eine Person bezeichnet werden, die über
(vorwiegend genetisch bedingte) Dispositionen zum Erreichen von hohen sportlichen Leistungen verfügt, die Bereitschaft mitbringt, solche Leistungen auch zu vollbringen, die Mög**lichkeit dafür in der sozialen Umwelt vorfindet und letztlich mit den erzielten Leistungsresultaten den Eignungsnachweis dokumentiert.“ (Joch, S.86)
Das heißt, auch hier steht zuerst die genetische Befähigung!
Somit ist deine Aussage: "Wer wenig trainiert hat kein Talent!",
nicht korrekt.
Soviel zum Exkurs mit einem Augenzwinkern, ein schönes WE
OPA