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Zitat von mitt
Starker Tobak, Ravenna
So befürworte ich ein Durchspielen beim 4er-System - vorausgesetzt an zwei Tischen - auch gerade im Sinne der Nachwuchsförderung. Denn wenn der talentierte Nachwuchs im 4er-System bei der Aufstellung eine Berücksichtigung finden wird, dann doch eher noch im UP. Und gerade für den Nachwuchs sollte doch ein Maximum an Wettkampfpraxis - wie z.B. in der 2. BuLi in Österreich schon längst etabliert - selbstverständlich sein! Abgesehen davon - auch ich schaue mir hin und wieder Spiele der deutschen 2. Bundesliga im Tischtennis an - finde ich - und vielleicht nicht nur ich - es immer gerade spannend zu sehen, wie sich die Nachwuchscracks entwickeln und mit den älteren Recken konkurrieren.
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Vielleicht etwas radikal formuliert, es kann natürlich andere Meinungen geben, sorry. Aber ich bleibe dabei: Ziel des Mannschaftssports bleibt es, den Sieger zu ermitteln. Und wenn dieser ermittelt ist, sind Ziel und Zweck der Veranstaltung erreicht und diese kann beendet werden.
Ich könnte mich auf jeden Fall nicht mehr richtig motivieren, wenn das Spiel schon gelaufen ist. Das ist heutzutage vielleicht tatsächlich eher möglich geworden, weil die Leute zunehmend auf ihren TTR gucken. Ich finde aber, dass eine Entwicklung weg vom Mannschaftsgedanken hin zum "TTR-Denken" nicht noch gefördert werden muss
Dass ein Spiel zu Ende sein sollte, wenn der Sieger ermittelt ist, hat für mich übrigens erstmal nichts mit 4er- oder 6er-System zu tun.