Zitat:
Zitat von FCBayernTT
Leidel hat bei 10:9 im 5. Satz einen Vorhand-Rollaufschlag mit den Noppen gemacht. Hochgeworfen vielleicht maximal 5 cm. Behandelt oder nicht: Regelkonform war das auf keinen Fall.
Racz hat den Ball überhaupt nicht getroffen.
Zu welchem Zeitpunkt soll er denn protestieren? Vor dem Aufschlag, den er nicht kennt? Also kleinliches oder unfaires Verhalten durch Racz kann ich nicht erkennen.
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Um dieses Thema zwecks Protest noch mal kurz aufzugreifen.
In den Regeln steht folgendes:
16.1 des Abschnitts A der WO des DTTB, heißt es :
„Proteste, die sich auf die allgemeine Spielbedingungen und die Spielmaterialien erstrecken, können nur berücksichtigt werden, wenn sie vor Beginn eines einzelnen Spiels oder des Mannschaftskampfes bei der dafür zuständigen Stelle eingelegt wurden.“
Nachdem ja hier gesagt wurde dass der betreffende Spieler erst am Ende des Spiels Protest eingelegt hat, entbehrt dieser absolut jeder Grundlage und muss abgewiesen werden.
Btw.
Ist in diesem Aufschlag definitiv kein Unterschnitt drin, das wäre mit dieser Schlagbewegung auch physikalisch völlig unmöglich.
Der Ball ist einfach nur komplett leer und fällt dadurch an einem gewissen Punkt wie ein Stein runter. (aufgrund der fehlenden Rotation).
Vorzugsweise tut er das vor der Grundlinie oder ganz kurz dahinter damit man den Ball nicht hinter dem Tisch ziehen kann.
Wenn man nicht drauf vorbereitet ist, ist der Ball sehr unangenehm zu retournieren.
Allerding stellt sich der Thomas zu diesem Aufschlag auch ziemlich deutlich hin so dass jeder weiß welcher Aufschlag kommt.
Das Einzige was unklar ist, ist wohin er ihn spielt. VH, RH oder Mitte.
Wenn man ungefähr weiß was passiert schafft man es auch den Ball qualitativ so zu retournieren das er den nicht sofort mit der VH verwerten kann.
Von nem TT-Profi oder Halbprofi sollte man dann auch verlangen können leere Bälle wenigstens zu treffen.