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Also in einigen Tischtennisschulen beginnen die Kinder mit fünf Jahren!
Allerdings kommen sie noch nicht an die Tische, sondern machen die folgenden Jahre zunächst nur Koordinations- und Ballgewöhnungsübungen, dazu kommt nach einiger Zeit auch Schattentraining, den Kindern werden die ersten Techniken vermittelt.
Je nach Ausstattung der Schule gibt es höhenverstellbare Tische, allerdings gehören die schon zum Luxus.
Wer sich übrigens nicht engagiert und sich motivationslos zeigt, der wird keineswegs geschlagen oder geprügelt. Vielmehr wird er gebeten zu gehen... (rausgeworfen), in China laufen genug Jungs und Mädchen rum, die liebend gern in so einer Schule wären um der Armut zu entfliehen und ein Star zu werden.
In den folgenden Jahren gibt es viel Balleimertraining, dabei spielen sich die Kinder sehr häufig die Bälle gegenseitig ein, so dass sich die engagierten Trainer (oft sehr viel motivierter als hier in Europa, wie ich denke) besser um die Kids kümmern können.
Dabei wird auf eine saubere Technik sehr intensiv geachtet, sowohl bei Penholder, als auch Shakehand Spielern.
Dann fällt es natürlich leichter in einem kommunistischen System die Talente zusammenzuholen in einer Region, die werden in ein Internat gesteckt und trainieren dort gemeinsam, so dass sie sich entsprechend verbessern (so ähnlich wie bei uns die Fußballinternate). Die Kinder müssen nicht zum Training geschlagen werden (obwohl dass sicher auch ab und zu vorkommt, aber eher im familiären Umfeld), sondern trainieren aus eigener Motivation.
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Naja, so weit einige Informationen die ich kenne und mal kurz aufgeschrieben habe. Das kann man natürlich nicht verallgemeinern und es gibt sicher auch andere Wege, ich habe sicher viel vergessen. Es würde sicher mal interessant sein nachzuforschen und das auf wissenschaftlicher Basis, was die Chinesen anders machen und so können wir vielleicht auch begrenzt von ihnen lernen.
Mal sehen, ich hab ja vor während meines Studiums ein Jahr in China zu verbringen, vielleicht krieg ich da ja etwas mehr raus.
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