Zitat:
Zitat von Der springende Punkt
Auf den entscheidenden Nachteil hat Binninger ja schon hingewiesen: In welcher Reihenfolge sollen II/6 (1480) und III/1 (1540) aufgestellt werden, wenn sie beide gleichzeitig in der Ersten Ersatz spielen müssen? Im Normalfall werden Ersatzspieler in der gemeldeten Reihenfolge eingesetzt. Das wäre hier aber nicht sinnvoll, weil bei Spielern mit SPV die gemeldete Reihenfolge nicht der Spielstärkereihenfolge entspricht. Wenn der selektive SPV eingeführt werden sollte, müsste man in der Mannschaftsmeldung neben der Meldereihenfolge auch noch eine davon abweichende Spielstärkereihenfolge implementieren, in der die Spieler dann beim Ersatzspielen eingesetzt werden müssten. Das wäre dann so kompliziert, dass die damit verbundenen Nachteile bei weitem die wenigen Vorteile übertreffen würden. Allein aus diesem Grunde hat die Idee keine Chance auf überregionale Umsetzbarkeit.
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Aber das ganze Problem hat man doch jetzt auch schon wenn der Unterschied zwischen brett 5+6 der 2. zum 1. der dritten unterhgalb der Grenze liegt. Nehmen wir mal an Die Grenzen sind 35/50 wie geplant und Brett 5+6 der 2. haben 1480 und Brett 1 der 3. hat 1529. Dann bekommt er keinen SPV.
Wenn die 3 dann in der ersten Ersatz spielen spielt er trotzdem an 6!!! Obwohl er wenn sie in Einer Mannschaft aufgestellt wären vor den beiden spielen müßte.
1. Das kommt durch die Unterschiedlichen Grenzwerte
2. Sollte man diese Grenzwerte nun wie von einigen gefordert Mannschaftübergreifend ausdehenen kann es logischerweise noch öfter passieren
3. Theoretsich kann es sogar passieren wenn die 2. homogen ist und Brett 1 zb nur 1520 hat das 3.1 wenn er in der 2. Ersatz an 6 spielt mehr Punkte hat als Brett 2.1.
Für den selektiven SPV spricht natürlich, dass man es kaum einem erklären kann wieso Brett Brett 2.1 als Ersatzspieler mit zb 1580 in der ersten spielen darf aber Brett 3.1 mit 1529 nicht weil der "zu gut" ist?