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AW: Nachbetrachtung zum Skandal im TT-Sport
Im Regelwerk des FTTB gibt es den Nicht-Einzelspieler (der als solcher dann nicht zur Sollstärke seiner Mannschaft beitragen würde) nicht. Das bedeutet, dass man hier das fünfmaligen Nichtmitwirken in Folge auch durch einen Einsatz als Doppelspieler unterbrechen kann.
Regeln werden ja gemeinhin nicht zum Tricksen aufgestellt, sondern verfolgen eigentlich einen guten Zweck. Und für Mannschaften mit Rekonvaleszenten, denen ein Einsatz im Einzel oder sogar Doppel und Einzel noch zu anstrengend wäre, ist dies eine günstige Regelung. Dass solche gut gemeinten Regelungen als Schlupflöcher für andere Absichten genutzt werden, liegt wohl in der menschlichen Natur begründet. Dies mag dazu führen, dass immer mehr Restriktionen ersonnen werden (müssen), um Missbrauch zu unterbinden ... ob das zu mehr oder zu weniger Zufriedenheit im TT-Sport führt, bleibt abzuwarten.
Ob R. R. zur Rückrunde wieder in der 2. Mannschaft aufgestellt werden darf, könnte eine spannende Frage sein. Ich plädiere für "ja": Hätte es die Spielberechtigung für M. O. gegeben, dieser aber aus einem anderen Grund als den seines Ablebens nie angetreten wäre, so hätte R. R. ja auch wieder zur Rückrunde in die 2. Herren zurückkehren dürfen.
Schließlich ist er m. W. bislang immer als "Nachrücker" geführt worden (anders läge der Fall wohl, wenn er als von Beginn an für die 1. Herren zu meldender Spieler eingestuft würde und die 2. Herren wegen seines regelwidrigen Mitwirkens Regelwertungen gegen sich erfahren hätte).
Geändert von JoMaass (29.12.2012 um 18:16 Uhr)
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