Hi!
Ich finde die Idee mit den kürzeren Sätzen nicht so toll, zum

.
Ich bin eher ein "Spätstarter", wie sicherlich auch einige andere im Forum. Wenn ich gegen jemanden spiele, gegen den ich noch nie vorher gespielt habe, der dann vielleicht auch noch Material spielt, brauche ich erstmal so ungefähr den halben Satz, bis ich in mein Spiel reingekommen bin und mich auf das Spiel meines Gegenübers eingestellt habe. Bei kürzeren Sätzen hätte ich den Ersten dann schon verloren

, bei einem Satz bis 21 hätte ich vielleicht noch gewonnen, weil ich jetzt "drin" bin.
Und durch die Pause zwischen den Sätzen werde ich aus der Konzentration gerissen und müßte ich mich im nächsten Satz auch erst wieder "reinspielen", es ist halt ein großer Unterschied, ob ich bis 21 spiele oder 2x bis 11.
Ob durch kürzere Sätze die Spannung tatsächlich erhöht wird, weiß ich nicht. Bei Spielen, die von vornherein ausgeglichen sind, kann es durchaus so sein, es gibt dann 5 (oder 7) enge Satzentscheidungen statt bisher 2 bzw. 3. Läuft das Spiel allerdings so, wie ich es oben beschrieben habe, wird es wohl eher langweiliger, weil dann trotz Ausgeglichenheit der Spieler der mt der "ekligen" Spielweise einen Vorteil hat.
Auch bezweifele ich, dass das Spiel für die Wichtigsten Personen beim Tischtennis (nein, nicht die Fernsehleute, sondern: die Spieler!!!) interessanter wird. Für mich besteht eben gerade in den unterschiedlichen "Phasen" iim Verlauf eines Satzes (mal oben, mal unten, aussichtslos hinten, dann wieder "dran") die Spannung unserers Sportes.
Christian