Den Eingangspost kann man nicht so stehen lassen.
Die Sätze bis 11 haben der Spannung des Spiels sehr gut getan. Das sage ich als Spieler und als Zuschauer. Vorbei dies lästige rumdümpeln der Sätze, bis es spannend wird. Das Aufschlagspiel auf zwei Aufschläge zu verkürzen war die logische Konsequenz.
Die Einführung des 40mm Ball war in der Tat ein Flop, aber sie hat uns auch nicht geschadet, denn die Materialentwicklung hat diesen Nachteil wieder ausgeglichen.
Das der neue Ball weniger Spin haben soll ist doch eine Behauptung! Noch gibt es keinen fertig entwickelten Ball. Es gibt lediglich die Aussage, dass die Bälle, die es bisher gibt bis zu 30% weniger Spin haben. Dies wurde von Jörg Rosskopf gesagt, dem gleichen Mann, der behauptet in größeren Hallen fliegt der Ball langsamer und der sich bereits als jugendlicher für eine Profikarriere (und gegen ordentliche Bildung) entschieden hat

Den Frischklebesound hört man auch heute noch in den Hallen, teilweise durch andere Beläge, teilweise...

...hier ist aber wirklich einiges schief gelaufen. Trotzdem kann es sich eine Sportart und damit der federführende Verband nicht leisten gesundheitsschädliches Spielmaterial zuzulassen. Ob das der Hauptgrund war oder nur eine Schutzbehauptung, mag mal dahin gestellt sein
Ansonsten finde ich es sehr fragwürdig nach 20 Jahren wieder in einen Sport einzusteigen und alle Änderungen in Frage zu stellen getreu dem Motto: früher war alles besser!
Das Rummeckern an der Verbandsarbeit hat in unserem Sport ja Tradition. Ich hab mal ähnlich von meinem Landesverband gedacht, bis dahin hatte ich aber auch so gut wie keinen Kontakt dahin. Seit sich das geändert hat, hat sich auch meine Einstellung dazu geändert.
Also, meiner Meinung nach gab es wirklich einige fragwürdige Änderungen, viele waren aber auch eine Bereicherung (Sätze bis 11) aber im Großen und Ganzen ist Tischtennis immer noch Tischtennis.