|
AW: Für wen ist die ITTF da?
@Die Macht im Norden
Du verstehst den Post nicht. Es geht letztlich um die entscheidende Frage:
Ist der ITTF für uns Spieler da, also eine Vertretung unserer Interessen
oder
Sind wir, die Spieler lediglich Angestellte für den ITTF, die seinen Profit erhöhen sollen?
.
Wenn DU nach den ITTF-Regeln den Sport betreiben willst, dann spielst DU halt nach den Regeln.
Genausowenig wie ein Boxer gezwungen wird, Kickboxen zu betreiben, genausowenig kann man dich zwingen, nach den Regeln von "klassischem" Tischtennis zu spielen.
DU entscheidest!
Was mich annervt ist, daß sich ein paar Leute anmaßen zu entscheiden, was "legal" und was "illegal" ist. So, als wäre Schlägertuning oder das Spielen mit glatten Noppen ähnlich schlimm wie Mord oder Raub.
Nein, sie sind es nicht. Sie sind nur nicht regelkonform mit dem Spiel "ITTF-Tischtennis". Mit einem anderen Sport, also z.B. "klassischem Tischtennis" sind sie regelkonform.
Der Betrug ist doch nur dann gegeben, wenn etwas offiziell verboten ist und es jemand trotzdem macht.
Wenn es von vornherein erlaubt ist, ist es kein Betrug.
Als Analogie:
Soll man Kickboxen verbieten, nur weil im Boxen das Treten verboten ist?
Soll man beim Boxen das Schlagen verbieten, weil es im Judo nicht erlaubt ist?
Soll man beim Basketball die Berührung mit der Hand verbieten, nur weil es im Fußball verboten ist?
Wenn also der ITTF über die Sportart "Tischtennis" in diktatorischer Manier Regeln verhängt, was liegt also näher, als einfach einen neuen Sport, mit neuen Regeln zu definieren?
Abgesehen davon erkennst du den Kern der Sache nicht. Es geht nicht darum, ob "Tischtennis im großen und ganzen noch Tischtennis" ist, sondern darum, wer überhaupt den ITTF legitimiert, Regeln für 500 Millionen Menschen zu erlassen, diesen jegliches Mitspracherecht vorzuenthalten und einfach nicht regelkonformes Verhalten zu kriminalisieren.
ICH habe die Regeländerungen nicht gewollt, die Mehrheit hat die Regeländerungen nicht gewollt, wir wurden nicht gefragt.
Ein System, in dem die Leute, die den Regeln unterworfen werden, keine Mitbestimmung haben, ist ungerecht. Es ist ja nicht so, daß die alten Regeln irgendjemandem geschadet hätten!
Die alten Regeln wurden doch nur deshalb geändert, weil der ITTF hoffte, dadurch mehr Geld einzunehmen.
Ist dieser Grund gut genug, um über die Köpfe von 500 Millionen Aktiven zu entscheiden?
Sind wir also nichts weiter als "Arbeitnehmer" für den ITTF, die seine Einnahmen sichern oder vergrößern sollen?
Dann brauche ich den ITTF nicht. Soll er weiter den Sport verhunzen.
|