Zitat:
Zitat von TT-Philosoph
@Rainer Murks
Man kann das Schlechte nicht durch die Anwesenheit von Schlechtem legitimieren. Nur weil in vielen Gebieten diktatorisch entschieden wird, ist das kein Grund, die Diktatur nicht abschaffen zu wollen.
Wenn alle so denken würden, hätten wir heute noch die Sklaverei.
Es ist auch eine typische Lüge zu behaupten, Demokratie sei wegen der Komplexizität undurchsetzbar/unpraktikabel.
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Nichts von dem habe ich getan bzw. noch denke ich so.
Ich maße mir einfach mal an, daß ich deinen post schon in deinem Sinne verstanden habe.
Zu deiner Frage:
Sicher geht's um Geld, und die ITTF interessiert's 'nen Schmarrn was "die Basis" von deren Entscheidungen hält.
"Regeln" müßte es im "klassischen Tischtennis" ja auch geben, alles andere wäre ja Anarchie.
Als Spieler fand ich z.B. die 21er Regel besser. Man hatte einfach mehr Zeit für taktische Spielchen. Da nützt es auch nichts, daß nun "best of five" gespielt wird.
Als Zuschauer jedoch finde ich die 11er Regel so schlecht nicht. Es gibt mehr, und vor allem schnellere Entscheidungen. Ist kurzweiliger, als ein Gekröpel womöglich 3x bis in die Verlängerung (mit 2 Anti- Spielern)...
Die Problematik wird sein, daß (auch im sogen. klassischen Tischtennis vor 1990) du nicht alle Leute unter einen Hut bekommst.
Den Vorschlag mit den knapp bekleideten Sprecherinnen würde ich aber unterstützen. (Und das hat gar nichts mit Geld zu tun.)
Auch für dich eine kleine Analogie:
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen. Was machen Volksvertreter?
Gilt auch für die ITTF.
p.s. Schreib' doch mal was im Politik-Thread. Die ganzen verkal..., äh eingefleischten Schnarchnasen dort bräuchten dringend mal 'ne kleine Blutauffrischung...