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Alt 06.01.2013, 02:55
daschro daschro ist offline
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daschro ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Für wen ist die ITTF da?

Zitat:
Zitat von TT-Philosoph Beitrag anzeigen
Ich meine, was wäre, wenn der Snookerverband auf einmal beschließt, das normale Wirtshausbillard zu verbieten und daß nur noch nach seinen Regeln gespielt werden soll und jeder, der es nicht tut, wird kriminalisiert?

Wäre das vielleicht ein guter Vergleich?
Ebensowenig verbietet dir jemand in der Garage so zu spielen wie du willst, aber bei offiziellen Veranstaltungen der angeschlossenen Verbände ist sich an die Regeln zu halten, demnach ein schlechte Beispiel (ich sehe das sogr als "Eigentor")
Geh halt in die Firmenrunde, da gibt es auch andere Regeln! Brettchenspiel ist auch noch ein schönes Beispiel.
Spielst du überhaupt im Ligenbetrieb? Wenn nein, was stört dich? Wenn ja, warum spielst du nicht in einer Firmenrunde oder so?

Zitat:
Zitat von TT-Philosoph Beitrag anzeigen
Woher die Arroganz, einfach zu sagen: So, ab 1.1.2014 neue Bälle, alte sind verboten?

Jedes System, bei dem die Entscheidungsträger keiner Kontrolle durch die Betroffenen unterliegen, wird korrupt. Das ist zwangsläufig so.

Aus so einem System kann man nur austreten, wenn man nicht dauernd ausgenutzt werden will.
Siehe oben, dich zwingt KEINER, mit den neuen Bällen zu spielen. Und hier möchte ich auch einmal auf andere Sportarten zeigen! Es gibt keine demokratischen Verbände, die ihre einzelnen Teilnehmer (einzelne Spieler) fragen, was sie von neuen Regelungen halten!
Ansonsten haben sich kaum Sportarten gespalten, sondern sind Teildisziplinen, wie zum Beispiel Ski-Sport, unterteilt in Abfahrt (incl slalom und co) und Langlauf, später noch kunstvolle Sprünge über die Buckelpiste...
Genauso hat der Tischtennissport Teildisziplinen, wie den Einzelwettkampf und das Doppelspiel. Genauso gibt es unterschiedliche Spielsysteme (4er oder 6er Mannschaften und noch mehr).

Zitat:
Zitat von Mighty Beitrag anzeigen
Man könnte dann passive und aktive Mitglieder-Verbände haben. Abstimmen (formell) dürften dann nur solche Verbände, wo die Entscheidung vorher nachweislich demokratisch getroffen ist. Mitmachen bei der Wettkämpfen würde aber jeder dürfen.
Die Mitglieder die aus bestimmten Ländern kommen werden also nicht in Entscheidungen eingebunden? Ich sehe gerade keine Demokratie in einem solchen Verband mehr....


Ansonsten freue ich mich schon, wenn du einen neuen Verband gründest, denn das könnte zumindest in der Öffentlichkeit vermutlich mal kurzzeitig aufmerksam machen.
Da dies aber nicht eintreten wird, wie schon viele geschrieben haben (Kostenfrage) wird diese Diskussion zu rein garnichts führen, eigentlich Schade.

Ich persönlich denke nicht, dass der ITTF demokratisch ist, aber aus meiner bescheidenen Sicht gibt es auch kaum Organisationen oder sonstige Beschaffenheiten, die tatsächlich demokratisch sind. Das ist natürlich kein Grund, warum der Tischtennisverband nicht demokratisch sein sollte, aber es zeigt, dass sich TOTAL-demokratische Strukturen noch nicht durchsetzen in der heutigen Zeit. Ob dies in den nächsten Jahr(en)(-zehnten) anders wird bezweifel ich persönlich
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