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AW: Für wen ist die ITTF da?
Das lustige ist eigentlich, dass ich ja durchaus auch für mehr direkte Demokratie-Elemente plädiere. Ich denke nur an die Bau-Großprojekte, mit denen wir uns gerade lächerlich machen (Berliner Flughafen, S21, Elbphilharmonie,...).
Im Sport ist das aber eine andere Sache. Denn ich denke, dass ein ganz wesentliches Element von Sport das ist, sich an vorgegebene Regeln zu halten. Und da ist es "eigentlich" egal wie die aussehen. Der Beste ist der, der innerhalb des voregegebenen Regelwerks die beste Leistung erbringt.
Fußball ist deshalb Fußball, weil es die Hände nicht erlaubt, Boxen ist Boxen, weil es die Füße verbietet.
Aber zurück zu TT. Meiner Meinung sind die Regeländerungen der letzten Zeit mehr oder weniger halbherzige und manchmal auch vergebliche Versuche unseren Sport transparenter und nachvollziehbarer für Außenstehende zu machen. Gesundheit und ähnliches sind da nur vorgeschoben. Es geht um Nachvollziehbarkeit. Und natürlich um "spannende Situationen" (bei der Umstellung von 21 zu 11).
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Es reicht nicht, ein guter Spieler zu sein – man muss auch noch gut spielen. Dr. Siegbert Tarrasch
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