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  #18  
Alt 15.01.2013, 12:52
Azadon Azadon ist offline
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Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Hi cronsen, interessant zu lesen.
Ich denke aber so analytisch und mit viel Rumgeschreibsel und auch diversen Trainingmethoden kommt man nur beschränkt weiter (scheint aber Spaß zu machen). Am meisten bringt es imho, Turniere zu spielen, also viel Spielzeit unter Druck mit Rückkopplung, welche Spielzüge tatsächlich Punkte bringen, dabei unterschiedliche Gegner und auch Trainig der Nerven und Spielvarianten.
Das Problem is, dass der gute Cronsen meist son Autopilot-Modus im Spiel hat und selber kaum erkennt, was eigentlich gerade gut ist im Spiel. Hab ihn mal bei einem Turnier gegen einen Gegner "betreut", gegen den er 0:2 zurück lag und eigentlich auch schon kein Bock mehr auf den 3. Satz hatte.
Das Spiel hat er dann glaube 2:3 in der Verlängerung verloren. Der Grund für die Niederlage war meiner Meinung nach auch nur sein Dickkopf, der immer wieder gegen die vorgeschlagene Taktik arbeitete

Kann man sowas trainieren? Selber analytisch im eigenen Spiel werden?

Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Und Deine schlechte Form bei Ligaspielen kann auch am Modus liegen, ich werde da immer kalt, wegen kaum Einspielmöglichkeit (wer kann in den unteren Klassen schon gerade einkontern?) und Rumgewarte. Ansonsten braucht man ein paar biomechanische Voraussetzungen, schnelles Auge/Reaktion, schnellen Arm, beweglichen Oberkörper, dynamische Beine, am besten alles zusammen oder mindesten ein wenig davon und eine Spielstrategie, die die Schwächen kompensiert.
Also er spielt ja bei uns in der Mitte, da sind dank des oberen PK meist keine zu hohen Wartezeiten zu erwarten

Was ihm so ein bisschen fehlt sind nicht mal die Körperlichen Voraussetzungen, da ist er fitter als 90% unserer Gegner.
Er ist ein kleiner Spanner, der gerne jeder halbwegs geil getroffenen Pille bis zum St. Patricks Day hinterherglotzt und dann erwartungsgemäß wie ein angeschossenes Reh auf den zurückgespielten Ball dasteht

Kann man sich das "Spannen" auch abtrainieren?

Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Dann ist beim Tischtennis ein bei anderen Sportarten nicht so anzutreffendes Phänomen, dass man sich als "geradliniger Spieler" durch die unteren Klassen durchkämpfen muss, es aber in den höheren Klassen dann oftmals gar nicht so unbedingt schwieriger wird.
Meine Beobachtung war bisher, dass der Kampfgeist gegen bessere Spieler meist schlagartig verschwindet, sobald ein paar "eigentlich gewonnen geglaubte Bälle" durch gutes Spiel vom Gegner vernichtet werden
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