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AW: Die sogenannten Trainingsweltmeister
Ich muss da jetzt Weltklasse mal voll und ganz zustimmen.
Mir geht es ziemlich genauso, wie es hier im Thread beschrieben wird.
Im Training top.
Sobald es ins Punktspiel geht bekomm ich die Flatter. Reine Nervosität bei mir.
Am Freitag im Punktspiel hatte ich dann, wie des Öfteren diese Situation wie sie Weltklasse beschrieben hat.
Im ersten und zweiten Satz habe ich meinen Gegner total dominiert. Einfach gespielt, ohne viel darüber nachzudenken was ich wie machen muss. Der Ball muss da hin, also spiele ich ihn auch dahin. Ganz einfach eigentlich.
Im dritten habe ich dann das Denken angefangen.
Und was glaubt ihr ist passiert? Ich habe den dritten Satz verloren. Nich weil mein Gegner auf einmal DAS Mittel gefunden hat gegen mich. Ich habe zu viel Zeit mit Denken und zu wenig mit Spielen verbracht. Prompt haben sich leichte Fehler eingeschlichen, die mich den Satz gekostet haben.
Was mir dann geholfen hat, war, einfach tief durchatmen. Sich auf die Situation konzentrieren und das solange, wenn nötig nach jedem Ballwechsel wiederholen bis dieses innere Kribbeln weg ist das meine Hand unsicher macht.
Nach dieser kleinen Übung konnte ich mir recht souverän den vierten Satz sichern und das Spiel gewinnen.
Es läuft wirklich, auf dieses Zwiegespräch zwischen befehlndem und handelndem ICH raus. Ziel ist es einfach das befehlende ich zum Schweigen zu bringen und nurnoch zu handeln. Man kanns doch im Training und muss es im Spiel nicht neu lernen, sondern nurnoch umsetzen.
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