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AW: GEWO Flexxon & Flexxon FX
Ich habe den Flexxon auf meinem Stradi und dem Velox alpha Overdrive von Gewo gespielt und war von der Power des Belags mehr als enttäuscht. Die beworbene Wunderwaffe mit grenzenlosem Speed und Spin ist der Belag definitiv nicht. Mein Vergleich bezieht sich auf den Rakza 7, der für mich momentan einfach neben den Tenergys der Maßstab in dieser Kategorie ist (Die Evolutions habe ich noch nicht getestet).
Tempo beim dotzen: R7 mit minimal härterem Feedback und höherem Absprung.
Kontern/Blocken: R7 deutlich schneller. Das Problem, das der R7 beim Blocken weicher und spinniger Toppis hat, weil der Übergang zwischen Haftung und Durchrutschen nahezu sprunghaft ist, hat der Flexxon nicht. Hier ist der Übergang fließend und sehr gut zu kontrollieren.
Topspin: Der R7 erzeugt mehr Spin und mehr Speed. Das muss aber erstmal beherrscht werden. Der Flexxon müsste hier etwa mit dem Vega Pro auf Augehöhe sein - also auch nicht schlecht. Der Anschlag ist beim Flexxon im Vergleich zum Pro allerdings deutlicher spürbar. Insgesamt hat der Flexxon da eine echt schöne Rückmeldung. Der Absprungwinkel beim Toppi ist auch eher hoch einzuordnen. Der Katapult setzt recht moderat und kontrollierbar ein - etwas mehr als beim R7 aber natürlich deutlich geringer als beim Vega Euro oder Sinus alpha.
Schupf/kurz-Kurz: Der Flexxon ist hier sehr einfach zu spielen. Jeder Ball lässt sich sehr genau setzen. Das Spinpotential ist hier ebenfalls sehr hoch. Es liegt auf R7 Niveau ist aber deutlich einfacher abzurufen.
Aufschläge: Kein signifikanter Unterschied beim Spin zwischen R7 und Flexxon feststellbar.
Mein Resumee ist recht eindeutig: Der Belag spielt sich sehr angenehm. Vom reinen Gefühl erinnert das Spielen damit schon an die alten Klebezeiten (mehr als bei den Tenergys oder dem R7). Leider fehlt dem Belag in der Spitze die versprochene üerragende Durchschlagskraft, weshalb ich ihn wieder ausmustern werde.
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