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AW: Nachbetrachtung zum Skandal im TT-Sport
Von den beiden Verantwortlichen kann zumindest ich aber nur gegenüber einem so etwas wie Mitleid haben, allerdings hat der sich sein Schicksal am Gängelband auch "selbst" ausgesucht, und wer sich zum Pfannkuchen machen lässt, wird auch als solcher gebacken. Daher bewegt sich das Mitleid auch in überschaubaren Grenzen.
Insgesamt kann der Vorgang mE. nur mit einer gehörigen Portion "Wissen und Wollen" - sprich: vorsätzlich - inszeniert worden sein. Das macht die Grenzen noch etwas überschaubarer.
Schlussendlich bietet das Schauspiel auch wieder einmal Gelegenheit, das Wörtchen "Verantwortung" einer Definition zuzuführen und was es heißt, sich einer solchen zu stellen bzw. sie zu übernehmen. Oder wann man besser den Arsch zusammenkneift, sich im Keller einschließt und hofft, dass der durch verantwortliches Tun Geschädigte einigermaßen heil aus der Nummer herauskommt; auch eine Art von Verantwortung übernehmen, die ich in diesem Fall nicht mit "verpissen" übersetzen möchte - das geht ja auch gar nicht, glaube ich, denn da scheint es ja aus satzungs- und vereinsrechtlichen Gründen noch Möglichkeiten zu geben, die Verantwortlichen auch zur Verantwortung heranzuziehen. Aber gewisse vordergründige Probleme bestehen immer noch, weil Teile der Probleme - die können kaum Teile der Lösung sein - immer noch im Verein präsent sind.
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