Zitat:
Zitat von Mephisto
Mal abgesehen von der negativen Gesamtwirkung der virtuellen gelben Karte für das ganze Verbandsspiel und die ansonsten friedliche Stimmung.
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OT aber:
Das ist irgendwie ein sehr eigenes Problem beim Tischtennis. Die Regeln werden, vor allem auch in Mannschaftsspielen, sehr sehr "großzügig" ausgelegt, man könnte in manchen Fällen auch von "nicht beachtet" sprechen. Das ist teilweise insoweit sogar so fest in den Köpfen der Aktiven drin, dass jeder Laienschiedsrichter schon beim Versuch einer Ahndung (wenn es ihnen denn nicht selber sch**ßegal sein sollte) eines Vergehens selber als "der Böse/Arsch/sonstiges" gilt und nicht derjenige der den Verstoß begangen hat.
Dazu kommen häufig Unsicherheiten über das Regelwerk selber und wenn die Mannschaften die Schiedsrichter/Zähler aus ihrer Mannschaft stellen gegebenenfalls der Vorwurf der Parteilichkeit.
Das alles führt dazu, dass Regeln so gut wie gar nicht wirklich durchsetzbar sind, sondern nur jene befolgt werden die als "common sense" gelten (also Sätze bis 11 usw ).
Was das für die Außenwirkung für TT als Sportart hat, wenn nicht mal die Aktiven das Regelwerk befolgen, ist denke ich offensichtlich. Zum Vergleich: beim Fußball gibt es selbst in den unteren Kreisligen Schiedsrichter, über deren Entscheidungen vielleicht gemotzt wird aber dennoch respektiert werden.
Da es im TT aber nicht genug Schiedsrichter gibt, muss es an der Basis ein Umdenken geben, sollte man tatsächlich mal das Bedürfnis haben, als "richtiger" Sport wahrgenommen zu werden
Sorry für OT
gruß