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AW: Tischtennis zu teuer bzw. so auf Dauer überhaupt finanzierbar
Wenn ich alles so lese, frage ich mich, worum es hier überhaupt geht.. Der sparsame Spieler will am besten 5,-€ im Monat Beitrag zahlen, Tische benutzen, Bälle vom Verein kassieren, Licht in Anspruch nehmen, Duschen, am besten lange laufen lassen und Trikot und Hose vom Sponsor erhalten.
Da ich als armer Tischtennisspieler angefangen habe, weiß ich, dass es auch möglich ist, auf Holzdielen zu spielen, sich das Netz zu denken und den Schläger aus einer Brotkelle zu fertigen. In den letzten 50 Jahren habe ich festgestellt, mit wenigen Ausnahmen, dass Tischtennisspieler nicht zu den ärmsten gehören, einige beim jammern in der ersten Reihe stehen, besonders, wenn der Jahresbeitrag um 5,-€ erhöht wird und wenn es sich anbietet, den alten Belag vom Mannschaftskollegen kostenlos zu übernehmen, wird nicht lange überlegt.
Da ich alle Rundenspiele mitmache. keine Meisterschaften auslasse, Ranglisten und Ersatz in anderen Mannschaften spiele, muß mein Kopf und mein Schläger eine Einheit bilden. Diese Einheit kann nicht am Geiz scheitern. Wer keinen Trainer braucht oder nie gg. bessere spielt, kann sich auch in der Halle aufwärmen, fragt sich nur, ob er zufrieden ist. Wenn dem so ist, gehört er vermutlich nicht zu den anderen 800000, die wissen, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen und nicht kostenlos sind.
Geändert von Partner (29.01.2013 um 16:47 Uhr)
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