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Zitat von Funjix
Der Trend hat sich nach Umstellung auf 3er Mannschaften lediglich fortgesetzt. Auch wenn der Effekt sich im Laufe der Zeit verstärkt hat, kann man das nicht sicher der Umstellung ankreiden, da solche Entwicklungen nur selten linear verlaufen.
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Die 3er-Teams werden schlicht nicht angenommen oder siehst Du das anders ?
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Zitat von Funjix
Die Wahl die man treffen muss, ist die zwischen Qualität und Quantität.
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Mit größeren Mannschaften sinkt doch nicht die Qualität.
Es sinkt vielleicht die durchschnittliche Spielstärke der Akteure aber es steigt mit Sicherheit die Qualität und Attraktivität der Spiele als Ganzes.
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Zitat von Funjix
Das ist ein Problem der Ausgestaltung des Spielsystems und ist nicht untrennbar mit der Anzahl der Spieler verbunden. Richtig ist nur, dass der einzelne Spieler um so bedeutender wird, je kleiner die Mannschaft ist.
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Werden denn alle Spieler bedeutender durch die Verkleinerung der Mannschaft auf drei ? Mir gefallen Spielsysteme nicht, bei denen schon von vornherein klar ist, dass manche Teilnehmer unwichtiger sind.
Auf diese Weise sind z.B. Aufsteiger automatisch gezwungen einenn Topspieler an Land zu ziehen, da sie sonst keine Chance haben. Mit Ausgeglichenheit oder Teamgeist kann man in der Fussball-Bundesliga einiges ausrichten, beim TT gar nichts. Die Spiele sind vorhersehbar und daher vielfach langweilig, trotz hoher Qualität der Akteure.
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Zitat von Funjix
Es ist ein Fehler dieses Forum als Stellvertretung für die gesamt Basis zu bezeichnen...Kaum jemand ist voreingenommener als jemand der sich an seine Gewohnheiten hält (und vor allem diese Meinung auch lauthals in einem Forum vertritt). Selbst wenn es plötzlich ein ultimatives Spielsystem geben würde, wären mit Sicherheit mindestens 80% der Anhänger des alten Systems dagegen.
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Eine unter hochrangigen TT-Entscheidungsträgern weit verbreitete Art auf Kritik zu reagieren. Weder Qualität (ist ja nur ein Forum oder nur ein Kreistag ...) noch Quantität (ist ja nicht repräsentativ) können jemals ausreichend sein, geplante oder getroffene Entscheidungen der oberen Ebenen auch nur im entferntesten in Frage zu stellen.
Exakt die gleiche Argumentation wie bei den heilsbringenden Regeländerungen, die ja die Basis entweder nicht verstanden hat oder eben doch ganz klar wollte, weil bei der Abstimmung im Kreise der ITTF ja eine überwältigende demokratische Mehrheit dafür stimmte.
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Zitat von Funjix
Mir ging es viel mehr darum, mal ein wenig an die Vernunft zu appellieren. Nicht alles was nicht der eigenen Meinung entspricht ist direkt Dummheit. Genauso wie man vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein muss, die man aufgrund eigener Einschätzungen macht.
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wenn du mir jetzt beweisen kannst, dass die "Folgen" (die da genau wären?) mit dem Spielsystem zusammenhängen, und nicht nur den Trend unverändert gelassen haben, dann haben wir eine Diskussionsgrundlage die nicht auf Spekulationen basiert.
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Diese Passage gebe ich direkt an Dich zurück. Lies sie Dir durch und überlege wieviel davon umgekehrt berücksichtigt wird.
Sind alle ach so wichtigen Entscheidungen der letzten Jahre aufgrund von klar beweisbaren Fakten getroffen worden ? Oder müssen nur die Kritiker Beweise liefern ?
Werden Einwände der Basis in irgendeiner Form ernst genommen und evtl. sogar berücksichtigt ?
Werden getroffene Entscheidungen, die sich als falsch oder auch nur als unwirksam erwiesen haben zurückgenommen / korrigiert ?
Hier wäre einmal an die Vernunft zu appellieren.
Edit flüstert mir gerade noch zu, dass Du Dir ja selber widersprichst, weil ja eigentlich eine Ablehnung der Änderung des Spielsystems aufgrund de Gewohnheit normal wäre.