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Alt 25.01.2004, 15:39
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Re: Warum werden die Schüler-Nachwuchsspieler verheizt?

Zitat:
Zitat von The Fish
Wenn man es wirklich will und arbeitet, dann kann man sowohl gut im Leistungssport als auch in der Schule sein. Und wenn nicht, dann ist man das selber Schuld.
Gebe dir im Prinzip recht.

Wenn man sich anstrengt oder talentiert ist geht mit Sicherheit beides. Erst lernen danach zum Training oder wie in Coesfeld->lernen zwischen den Einheiten. Soweit so gut.

Wenn einer aber nicht so gut in der Schule ist (und ihm leider nicht alles so zufliegt) und um mitzukommen mehr lernen muß (z B. Nachhilfe) dann entsteht ein Zeitproblem. Soll er lieber 3 statt 5 mal die Woche zum Training gehen und 2 mal zur Nachhilfe? Das könnte natürlich die Vorbereitung auf die ständigen Saisonhöhepunkte (Ranglisten, Westdeutsche, deutsche, Vierländerkampf usw.) stark beeinflussen-Folge er wird evtl nicht in bestimmte Kader kommen. Oder vernachlässige ich die Schule???? Da hat Günter glaube ich recht, wenn er sagt: Schule geht dann wohl vor, da die Verdienstmöglichkeiten nicht besonders hoch sind (wie zB Tennis oder Fußball) und es in dem Alter (14) noch sehr unsicher ist, ob man überhaupt mal 2. Liga oben aufwärts spielen kann/wird um halbwegs gutes Geld zu verdienen.

Fazit: Ich würde als Vater im Zweifelsfall auch immer die Priorität auf Schule/Ausbildung/Beruf setzen, auch wenn das bedeutet das mein Kind mal nicht zu irgendwelchen Meisterschaften darf/kann und ggf später mal nicht 2 Liga oben sondern nur unten oder Regionalliga spielt. Das Risiko ist einfach zu hoch.
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