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Alt 25.03.2013, 17:17
Mark_S Mark_S ist offline
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AW: Wird TT immer mehr zum Sport der Renner und Kämpfer?

Zitat:
Zitat von gladi Beitrag anzeigen
jetzt habe ich endlich meine erklärung! die regeländerungen haben meine spielstärke nachhaltig geschwächt.

weder das fehlende training, noch meine fehlende fitness sind das problem, durch die regeländerungen ist das spiel anstrengender geworden, dass ich auch noch 10 jahre älter geworden bin, das lassen wir auch ganz außen vor, denn der 70jährige kann noch genauso gut sein wie der 20jährige. meine augen werden auch immer besser, habe ich doch glatt vor 10 jahren noch ohne brille gespielt. selten so gelacht.

es wäre traurig, wenn du ohne trainingsaufwand weiterhin die gleiche spielklasse wie vor 10 jahren spielst. auf dauer wird kein sportler ohne training besser. ich habe noch keinen tischtennisspieler erlebt, der ohne training gleich stark geblieben ist. hier irgendwas mit den regeländerungen herbei zu reden, ist leicht übertrieben bzw. sehr an den haaren herbei gezogen.

auch wenn ich strikt gegen weitere änderungen im tt-sport bin, verteufel ich nicht alles was sich verändert hat. es gibt viele wichtige und auch richtige veränderungen (z.b. verdeckter aufschlag, sätze bis 11). wichtig wäre es jetzt, die basis mitzunehmen und die aktiven zu fördern und nicht weiter zu reformen nur aufgrund des prinzips.
wiegesagt: Sicherheit hin oder her, die wird besser mit dem Training. Da die Punkte aber jetzt viel schwerer herauszuspielen sind, fehlt es mir oft an der Kraft. Es wird zu einem KRaftproblem. Und da sind wir wieder beim Thema...athletik ist das Schlüsselwort. Ich war noch nie ein Spieler, der viel Training gebraucht hat bzw. umgekehrt hat mich das Mehr-Spielen auch nie viel besser gemacht. Eine Grundsicherheit kommt natürlich dazu.
Zumal ich keine 70 bin, noch nichtmal die 40 erreicht habe.
Du wirst mir doch zustimmen, dass der Kraftaufwand deutlich höher ist. Schon als der große Ball kam, war das was anderes, aber mit Gewöhnung und Kleben konnte man das noch kompensieren. Krumme Bälle werden nicht mehr so belohnt wie mit dem kleinen Ball. Und dann kam das Klebeverbot.
Vielleicht mag das für die meisten Spieler der 1. und 2.Liga kein Problem sein, weil diese i.d.R. auch körperlich stark sind. Für freizeitspieler wie uns mitunter aber schon. Gerade das war ja das schöne am Tischtennis, dass auch ein 60 jähriger mit Bauchansatz einen jungen dynamischen schlagen konnte, wenn er die bessere Hand hat. Der Sport wird immer mehr gleichgeschaltet und dadurch variationsärmer. Ob das Tischtennis spannender macht? Für einige aktive spieler sicher nicht und wenn es nicht um die Spieler geht, um wen dann?
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