Irgendwie scheine ich hier ja einer der wenigen zu sein, der nicht völlig enthusiastisch für TTLive argumentiert. Was allerdings gar nicht daran liegt, dass ich click-TT so super toll finden würde. Vielmehr überzeugen mich einige der vorgetragenen Argumentationen bzw. Lösungen von/für TTLive einfach nicht.
Da wird mir teilweise zu sehr durch die rosarote TTLive-Brille argumentiert - und dabei so getan, als wären das alles gerichtsfeste Fakten. Aktuell beispielsweise:
Zitat:
Zitat von Jan-Eike
Mit der "kleinen Schnittstellenlösung" sind TTR und LivePZ 1:1 vergleichbar.
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Im Laufe der Diskussion wurde bereits festgestellt, dass die Liga-Initialisierungswerte in Sachsen zum Teil deutlich von jenen in Schleswig-Holstein und Berlin abweichen. Somit frage ich mich: Wenn es für die LivePZ aktuell keine einheitliche Initialisierungsregel gibt, wie kann die LivePZ dann 1:1 vergleichbar mit dem TTR-Wert sein?
Dafür müssten die Initialisierungswerte doch nicht nur innerhalb der TTLive-Verbände einheitlich sein sondern auch noch mit den TTR-Initialisierungswerten abgeglichen werden. Sonst ist das auch nicht 1:1 vergleichbar.
Zitat:
Zitat von Jan-Eike
Deshalb müssen bei überregionalen Turnieren ihre LivePZ-Werte als "TTR" verwendet werden. Ist also kein Problem!
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Wer sagt, dass das so sein muss? Also: Außer dir? Hat das der DTTB irgendwo beschlossen? Sprich: Wenn TTLive das so umsetzt, dann verpflichten wir uns, die LivePZ als TTR-Wert anzuerkennen?
Vielleicht ist diese Entscheidung ja an mir vorbeigegangen. Falls nicht, dann ist die Aussage irreführend bzw. zumindest gewagt. Denn in der RLO des DTTB steht aktuell beispielsweise:
"Die Spielstärke-Reihenfolge wird mittels der vergleichbaren Quartals-TTR-Werte der jeweiligen Quartals-Tischtennis-Rangliste ermittelt."
Diese und vergleichbare Stellen müssten dann ja in allen DTTB-Satzungen/Regelungen entsprechend angepasst werden. Vielleicht bin ich da ja einfach zu kleinlich. Aber mit einem lapidaren "kein Problem" ist das jetzt auch nicht gerade geregelt.