Einzelnen Beitrag anzeigen
  #1685  
Alt 09.04.2013, 09:37
Benutzerbild von wabe
wabe wabe ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 1000
 
Registriert seit: 19.01.2009
Beiträge: 1.129
wabe ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Keine Lust mehr dank des tollen TTRs

Zitat:
Zitat von Klember Beitrag anzeigen
...

In der Regel ist es ja so, daß man meist in der Meisterschaft nur in seinem "Ökosystem" spielt und einen hohen Prozentsatz seiner Gegner kennt.
Vielleicht geht es mal eine Liga rauf oder runter, aber (Ausnahme Jugendspieler, die deutlich besser werden) großartige Änderungen gibt es ja sonst eher selten.

...

Gruß
Klember
Das ist schon richtig. Sollte dann aber nicht ein System, das die Aufstellungen innerhalb dieses Ökosystems regeln soll, sich genau auf dieses Ökosystem konzentrieren und nicht irgendwelche für dieses System nicht relevanten Ergebnisse berücksichtigen?

Ich glaube eines der Hauptprobleme ist immer noch, dass sich Tischtennis mal entscheiden sollte, ob es sich eher als Mannschaftssport oder eher als Einzelsport versteht. Beides in einem Messsystem ist einfach nicht wirklich günstig.

Ich höre seit der Einführung schon relativ häufig Aussagen in meinem Umfeld, die in die Richtung "ich muss Punkte abbauen (und mach das in Wettbewerben, die meine Mannschaft nicht gefährden)" oder auch in Richtung "ich spiele Turniere um meine Position innerhalb meines Vereins zu verbessern". Das ist sicherlich kein riesiger Prozentsatz, warum das aber ohne Not in Kauf genommen werden soll erschließt sich mir nicht.

Denn es gäbe ja noch die Option nur Liga-TTR für Ligaaufstellungen, nur Turnier-TTR für Turniere und die Kombination aus beiden für eine unglaublich wichtige weltweite Leistungsrangliste. Dieser kombinierte TTR könnte dann auch die Einsortierung bei Neuzugängen regeln, sollte es da strittige Situationen ergeben.

Ein anderer wichtiger Punkt, der für mich gegen die TTRs sprechen ist die Intransparenz der Berechnung für normale Spieler (ohne Computerzugang). Sport wird attraktiv wenn Regeln einfach und transparent sind - auch wenn diese nicht immer "gerecht" sind. Siehe Fussball, dort lebt der Sport nicht unwesentlich von taktischen Aufstellungen, taktischem Verhalten etc etc. Alles was bei TT als Mannschaftssport gekappt ist - aber das ist eine andere Debatte, ich weiß.
__________________
Es reicht nicht, ein guter Spieler zu sein – man muss auch noch gut spielen. Dr. Siegbert Tarrasch

Geändert von wabe (09.04.2013 um 09:43 Uhr)
Mit Zitat antworten