Meine Kombo (ZLF + 2 x P7 in 2,0) kommt mir oft zu schnell bzw. zu "katapultig/flummihaft" vor und ich blocke dann auch schlecht.
Kurzum, ich wollte ein etwas steiferes und etwas langsameres Holz testen.
(Primorac + P7 ist auch sehr "elastisch")
Geschwindigkeit sollte zwischen Primorac (bzw. Adidas Challenge Force off-) und meinem ZLF liegen.
Hmm, da fiel mir das gute alte Waldner Senso Carbon ein, was ich auch schon mal gespielt hatte. Leider hat mein altes einen anatomischen Griff, womit ich seit 4-5 Jahren nicht mehr klarkomme. Weiterhin wollte ich ein Holz mit dem "kleinen" Donic Maß, da dies einen Belagtest erschwert bzw. verteuert.
Letztendlich habe ich ein Avenger Carbon Off (konkav) erworben.
Mit Belag-Restbeständen habe ich dann folgenden Schläger zusammengestellt:
Holz: Adidas Avenger Carbon OFF konkav
VH: Tibhar EL-P 2,0 schwarz
RH: Tibhar MX-P 2,0 rot
Ergebnis nach drei Trainingsabenden war positiv. Der EL-P auf dem Avenger ist etwas langsamer und härter (beides minimal) als der P7 + ZLF. Der Ballabsprung ist insgesamt flacher. Mit dem P7 kann man etwas einfacher einen Eröffnungs-Topspin auf starken US spielen. Da muß man mit dem EL-P mehr nach oben ziehen. Vom Schnitt her sind P7 und EL-P gleich auf.
Mit dem Avenger flogen die Blocks aber nicht so oft über den Tisch, wie mit dem P7.
Der MX-P auf der RH hat mich daran erinnert, das ich mit härteren Belägen auf der RH besser zurechtkommen, als mit elastischen. Kurz ablegen gelingt mit damit deutlich besser.
Nach den guten Ergebnissen im Training habe ich dann den neuen Schläger im Spiel eingesetzt, da dies mein letztes Saisonspiel war und es für uns eh um nichts mehr ging.
Es ist mir endlich gelungen meinen Angstgegner (Noppen-Klaus

) mit ähnlichen TTR zu bezwingen


. Er spielt einen Palio CK531A mit SEHR geringen Reibwerten auf der RH.
Das einfache Rezept: "Diagonalen Aufschlag mit leichten Oberschnitt/Unterschnitt und dann Topspin voll durchziehen" ging hervorragend auf. Die Quote an direkten Punkte mit dem ersten Topspin war sehr sehr hoch. Dies lag zum Teil an der subjektiv empfundenen höheren Kontrolle des Schlägers. (Hauptgrund war vermutlich eher die gute Beinarbeit

)
Fazit:
Aus einem Ersatzschläger ist der Wettkampfschläger geworden.
Das Avenger Carbon OFF ist auf jeden Fall einen Test wert.
Bis zum Saisonstart ist es ja noch lange.


Beständig ist nur die Änderung