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Zitat von Bernd Beringer
..… Wenn ersichtlich ist, dass der Sportler/die Sportlerin seine gesamte berufliche Karriere (und damit seine lebenslange finanzielle Existenz) mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich auf den Profi-Sport aufbauen kann (Boll, Roßkopf, Waldner u.v.a.), dann macht es Sinn, die Schule bereits mit 16 (mittlere Reife) zu verlassen und sich ganz auf den Sport zu konzentrieren.
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Zitat von Bernd Beringer
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Wie ist diese hohe Wahrscheinlichkeit in diesem Alter ersichtlich? Mit sechzehn kann man noch nicht entscheiden, ob die Zukunft im Profi-Sport liegt. Da gibt es zu viele Unabwägbarkeiten. Hier schon eine Entscheidung zu treffen, ist wie Lottospielen.
Warum brechen junge Kader-Spieler/Spielerinnen ihr Gymnasium ab? Weil Sie einfach zu wenig Zeit zum Lernen haben und zu oft in der Schule fehlen. Das duale System Schule und Sport kann nicht bei Spitzennachwuchsspieler/innen funktionieren, außer in Sportgymnasien, die Sport und Schule aufeinander abstimmen. Wo bitte sind diese, die auch TT anbieten.
Das genannte, bayer. Beispiel Würzburg kann das nicht bieten. Weil die Internatsspieler/innen in verschiedene Schulen gehen, ganz normale Schulen, die sich nicht am Sport orientieren. Eine Lern- und Aufgabenbetreuung, kann das nicht ausgleichen, auch nicht mit überdurchschnittlichem Einsatz der Trainer/Jugendwarte. Heidelberg dürfte ähnlich gelagert sein.